Geschichten
Contra Welpen und Einzelhaltung [11.11.2007]
Huhu! Ich bin die neue! [12.06.2007]
Anleitung zum Betten beziehen [11.05.2007]
Moni hat es zu verantworten... [26.04.2007]
Geschwister Fürchterlich bezwungen! [09.04.2007]
Frettchenbesuch [26.08.2002]
Maya und Nico erobern die Herzen [25.06.2002]
Angeschafft – zur Last geworden – abgeschafft [28.05.2002]
Die Frettchen Fred und Hayley [24.05.2002]
Die Geschichte von Gandalf [24.05.2002]
Abgabefrettchen, was für ein Erlebnis! [19.05.2002]
HUMBUG! MÜLL! STIMMT ALLES NICHT!
Jedes Tier hat seine eigene Persönlichkeit.
Benji bekam ich von einer Freundin noch im Welpenalter. Spätes Welpenalter, aber immerhin. Und er war alleine. Vom ersten Tag an, bei ihr wie bei mir, hat er weder gerne gekuschelt, noch wäre er auf uns Menschen fixiert gewesen. Er wollte von uns Dosis nur eines: Leckerchen! Wenn man ihn hochnimmt, dann sieht er dies nur als Gelegenheit, höher gelegene Orte zu erkunden, die er von der Schulter aus erspringen kann. Er windet sich und will vom Arm herunter. Ein alleine gehaltener Welpe - und ich kenne kein Frett, das so kuschelunwillig wäre wie er!
Tribbles lebte zweieinhalb Jahre ohne ein anderes Frettchen alleine mit Menschen und kam als Welpe zu der ersten Besitzerin. Sie war zwar anhänglich und verschmust, aber das war reine Angst, denn wenn sie kuschelte, zitterte sie heftig und zeigte in ihrer Körpersprache deutlich Anzeichen von Furcht. Sie war depressiv und apathisch. Fraß nur das Überlebensnotwendige und hatte ein ungepflegtes Fell. Erst, als sie langsam die Gesellschaft eines anderen Frettchens kennenlernte, begann sie, mehr zu fressen, lebhaft zu spielen und vor allem sich selbst zu pflegen. Nun, in Gesellschaft, ist sie eine muntere und vor allem eitle Diva. Sie lässt sich zwar auf den Arm nehmen, aber sie zittert nicht mehr. Und es wird ihr sehr schnell zuviel, dann will sie wieder vom Arm herunter. Und ihr Fell glänzt, als gelte es einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen ...
Scotty ist das größte Gegenbeispiel, das man liefern kann! Er kam als junger Erwachsener zu mir (gerade zur Zeit der Entbömmelung, also frisch entmannt, kein Welpe mehr). Er hatte vom ersten Lebenstag an die Gesellschaft anderer Welpen und später seines Bruders Loki, war also niemals alleine. Menschliche Gesellschaft hatte er nur sehr wenig, da er in einem Außengehege gehalten wurde und die Vorbesitzer ihn zusammen mit Loki aus Zeitmangel abgaben. Ergo: er kam zu mir als erwachsenes Tier, hatte wenig menschliche Gesellschaft, dafür aber ein frettisches Gegenüber. Der klassischen Meinung vieler Anfänger nach müsste er also ein Tier sein, welches sich überhaupt nicht für Menschen interessiert.
Pustekuchen! Scotty ist ein lebendiger Knuddelbär. Er ist wie ein Stofftier, das ich rumziehen und rumschleifen kann, mit dem ich alles anstellen kann. Ein knuddliger Teddy mit schwarzen großen Knopfaugen, die mich lieb ansehen. Nur, dass er lebt. Ich kann ihn knuddeln, drücken, von einem Zimmer ins andere schleifen, ihn mit ins Bett nehmen, ihn auf meinem Schoß legen, ihn als wärmende Stola tragen, ihn massieren, ihn wie eine Puppe auf dem Arm halten. Wenn ich das Zimmer betrete, dann rennt er mir sofort entgegen und will auf meinen Arm. Leckerchen interessieren ihn nicht, frisches Futter ist egal, frisches Wasser ebenso. Selbst, wenn Futter oder Wasser über Nacht alle wurden (sollte nicht, kann aber vorkommen, da Loki ja Wasser ausbuddelt) und er einige Stunden Hunger oder Durst hatte, alle anderen Tiere sich gierig auf die Näpfe stürzen, interessiert ihn das nicht, er will nur seine Streicheleinheiten.
Wenn ich vor dem Käfig stehe und er darin ist, dann klettert er sofort auf meine Schulter. Er legt sich wie ein wärmender Schal um meinen Hals, schleckt mir über das Gesicht und macht es sich so gemütlich. Oder er sitzt wie ein gebuckelter Kater auf der Schulter einer Hexe, den Blick interessiert nach vorne, kurz ein Schmatz auf mein Gesicht, und dann beobachtet er von diesem Punkt aus neugierig seine Umgebung, Hauptsache, er ist bei mir.
Wenn ich mich in die Mitte des Zimmers setze, um sie beim Spielen zu beobachten, dann kommt er sofort angerannt. Er legt sich auf meinen Schoß, klettert auf meine Schulter, schmiegt sich in meine Arme, legt sich mit dem Bauch nach oben zu mir und will seine Streicheleinheiten. Wenn er schläft und ich nähere mich, dann verändert er seine Schlafposition so, dass ich mich zu ihm legen kann (falls er auf dem Boden liegt) oder ich meine Hand an ihn drücken kann (wenn er im Käfig liegt).
Er ist ein Frettchen, von dem alle Frettchenhalter träumen, denn nur wenige Frettchen sind so kuschlig und verschmust wie Scotty, die meisten sehen Menschen nur als Dosenöffner und Notwendigkeit an. Aber Scotty ist wirklich, wie bereits gesagt, ein lebendiger Teddybär, den man überall mit sich rumschleifen kann, den man drücken und knautschen und bekuscheln kann. Okay, ein Teddybär zwickt mich nicht, aber darauf kann ich ja aufpassen, denn es ist ja nur lieb gemeint von ihm.
Also, Leute: auch Tiere, die ohne Menschen aber mit anderen Frettchen aufwuchsen, sind kuschlig und verschmust. Oft sogar noch mehr als Welpen aus Einzelhaltung. Es muss also nicht das niedliche Jungtier vom Züchter sein, das ältere Tier aus dem Tierheim ist mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser. Unterstützt bitte keine Züchter, sondern seht Euch um, wo Ihr einem armen Tier ein Zuhause geben könnt. Es gibt genug Frettchen, die sich über ein neues Heim freuen ... und denkt dran: Frettchen bitte niemals alleine halten!
Also, es heißt, dass man hier schreiben muss, wenn man neu ist!
Gestern hat die Moni bei den Leuten, wo ich jetzt wohne (die sagen, dass ich die Mama und Papa nennen kann) angerufen, weil der Thomas aus dem Tierheim in Hilden angerufen hat und ihr erzählt hat, dass ich da von den komischen Leuten wo ich vorher war am Samstag vor der Tür abgesetzt worden bin. Mama hat den dann gestern Abend angerufen und heute standen sie auf einmal vor meinem Käfig, grabschten mich an und gaben mir Küssen.
Ehe ich mich versehen hatte saß ich in einem noch viel kleineren Käfig und wurde entführt! Man, das war schon ziemlich aufregend kann ich euch sagen!
Als wir dann hier angekommen waren hat Mama mir als allererstes meine Krallen geschnitten. Die meinte, die seinen zu lang! Mennooo, ich hab so lang gebraucht, um mir die wachsen zu lassen! Mama hat mir so ne Paste gegeben und die war so lecker, dass ich mich doch hab überreden lassen!
Dann durfte ich mir hier in Ruhe alles angucken. War ziemlich cool und ich hab mich echt gefreut, dass ich so viel Platz habe! Auf einmal kamen da zwei Frettchen. Sie haben sich mir vorgestellt als Emma und Buddy. Ja, ich glaub die sind ganz ok. Mit Buddy kann ich toll spielen, aber vor Emma hab ich ein bisschen schiss, obwohl Mama sagt, dass die mir nix tut.
Nach einer Stunde meinten Mama und Papa, dass mein Asyl genehmigt ist und ich hier für immer bleiben darf! Das find ich echt cool, denn hier gibts ne ganze Menge Spielsachen! Emma und Buddy haben mir zugemckert, dass die das alles selber gekauft hätten und mir zeigen wollen, wie das geht!
Dann kam Mama mit so komischen Dingern. Gelb mit Federn. Buddy und Emma sagen, das seien Küken und die haben direkt angefangen die zu fressen. Ich bin dann mal zu Emma und hab gefragt, ob ich probieren darf! Vonwegen, die ist ganz lieb! Die hat mich angefaucht, ich solle mir gefälligst ein eigenes Küken suchen!
Habs noch ein paar mal versucht, aber sie hat mich einfach nicht gelassen! Hab mir dann ein anderes mal genauer angeguckt und einfach probiert! Mmmh, voll leckaaa
Mama sagt, dass ich sehr bald kastriert werden müsste, denn ich bin ranzig! Mama sagt doll ranzig und die will morgen bei einem Dr. Scholz anrufen.
Dann wurde ich noch gewogen. Mama sagt, dass ich 780 Gramm wiege. Meine Vorderzähne seien in einem schrecklichen Zustand
Mein Alter kann Mama gar nicht schätzen. Am Samstag fahren wir zu Anni, wo vielleicht noch mehr Freunde auf uns warten. Vielleicht kann sie was dazu sagen.
Kräftiges Muckmuck
Lissy, Lilly, Lulu, Biene, oder wie auch immer Mama und Papa sich entscheiden werden mich zu nennen
Wie ich zu meinen Dosenöffnern kam?
Tja, da rief die Moni dat Gunda an und schrie hüüülfeeee. Im TH Bochum sitzt eine Fundtier-Stinkmorchel und müßte abgeholt werden und braucht einen Pflegeplatz. Axel schrie schon von hinten einen Herbert (Herbert Grönemeyer kommt ja aus Bochum). Alle Pflegeplätze ausgelastet, Ihr seid die letzte Rettung. Kurze Beratschlagung was zu machen ist und zugesagt das der unbekannte Knabe abgeholt wird.
Nach etlichen Staus und gut 1,5 Std. Fahrt endlich am TH angekommen. Die TH-Mitarbeiter sehr nett und holen mich aus meinem Schlaf. Hab ich doch so schön zusammengerollt von hübschen Mädels geträumt . Strecke mein Näschen neugierig heraus und werde einfach aus dem Gehege genommen. Uiii, da bekomme ich auf einmal Vitaminpaste vor die Schnute, mjam mjam. Irgendwas wird noch besprochen und schon sitze ich da in so einem ollen Kennel . Na ja, wenigstens hat dat Ding ne Hängematte. Dann stellen sie mich in ein rotes Auto und fahren los. Also setze ich mal meinen Dackelblick auf, denn ich möchte so gerne aus dem Fenster gucken. Aber nix, ich muß in diesem ollen Gefängnis bleiben, wo ich nur nach vorne gucken kann. Hups, wooo ist dat Klo? Ich muß mal! Also flugs mal eben mein Häufchen setzen und pullern muß ich auch. Nun weiß ich warum da so weiße Zellstofftücher unten drin liegen... Jedenfalls versetze ich den Innenraum vom Auto in einen aromatischen Duft..., da kann selbst ein Airwick nicht mithalten...
Nun kommen wir in eine Wohnung rein. Da gucken mich auf einmal so zwei große Miezekatzen an. Komisch, ich glaube ich sehe doppelt . Stehen da zwei rot/weiße Katerchen vor mir und pfoteln in meinen Kennel, so was kenne ich ja gar nicht . Eigentlich sehen die ja ganz nett aus, vllt. werden wir ja Freunde.
Boah, nun komme ich in ein Gehege, voll die Villa . So ein großes Haus habe ich ja noch nie gesehen. Die Innenausstattung vom Allerfeinsten sag ich Euch, da habe ich eine Schlafkiste mit Kuscheldecke, ne Hängematte, ein Rohr zum spielen und durch krabbeln und viele Näpfe, wow. Komisch, überall stehen Klos darin...
Nun geht es erst einmal ans aufräumen, menno die Decke liegt so überhaupt nicht nach meinem Geschmack, also zurecht zupfen . Von der ganzen Aufregung bin ich erst einmal erledigt, also kleines Nickerchen und ordentlich ratzen .
Auf einmal geht die Gehegetüre auf und ich werde von Axel raus genommen. Klammere mich mal an der Hand und am Arm fest wie ein Äffchen und habe Angst runter zu fallen . Dann kommt Gunda an und durchsucht mein Fell. Oh je, nun sieht sie alle meine vielen Wunden die ich auf der Haut habe. Eine Wunde ist sehr tief, sieht aus wie der Eckzahn von einem Hundegebiß, kann aber auch etwas anderes sein.
Da nimmt mich Axel auf den Arm und kuschelt mit mir . Das gefällt mir gut, kann mich so richtig anschmiegen, also als nette Geste mal dem Axel die Nase abschlabbern und am Bärtchen knabbern.
Auf einmal sehe ich leuchtende Augen bei Axel, hups, hat der sich in mich verliebt?
Samstagmorgen werde ich wieder aus dem Gehege geholt, doch was ist DAS? Kommt Gunda mit so einem Metallding und knipst mir die Krallen, dabei habe ich doch so schöne Dolche. Nun geht sie mit mir ins Bad und was sehe ich da? WASSER!!! Brrrr, nun muß ich auch noch ein Bad nehmen. Werde eingeweicht damit sich meine Krusten lösen und gewaschen damit ich nicht mehr so dreckig bin. Den ganzen Matsch den ich zwischen meinen Zehen habe bin ich nun los. Nun werde ich ordentlich trocken gerubbelt , das gefällt mir, jippieh, nun darf ich noch in den Handtüchern wuseln, hat Gunda extra auf den Boden gelegt. Nun darf ich mich ausgiebig putzen und meine Härchen alle wieder gerade biegen. Als ich nach einiger Zeit wieder trocken war, wurden meine ganzen Wunden versorgt, ich war wirklich ganz brav und habe gestaunt was die alles mit mir anstellen. Nun puhlt Gunda auch noch in meinen Ohren rum, dat mag ich aber gar nicht, muß mit dem Hinterlauf helfen . Aber Gunda sagt das das schwarze Zeugs aus meinen Löffeln raus muß und das ich da Tierchen inne Ohren habe, nannte sie Milben . Nun bekomme ich auch noch ein Mittelchen in den Nacken geträufelt, soll wohl so gegen allerlei Ungeziefer sein, na ja, wenn's hilft. Jedenfalls hat mir der Beauty-Tag sehr gut gefallen, war absolut lieb und habe ohne einen Mucks alles brav über mich ergehen lassen.
Nun darf ich wieder rum laufen und das ganze Spielzeug untersuchen. Wow, da liegen überall so Knistersachen und Röhren wo ich durchlaufen kann, voll toll . Nach Stunden bin ich wieder müde und lege mich in das große Körbchen, herrlich, überall kann man sich hier einkuscheln .
Tja und dann nahm mich Axel wieder auf den Arm, hat mit mir geredet und mich geknuddelt. Ich glaube Axel hab ich schon sehr gerne, also wieder abschlabbern und Bärtchen knabbern... Da war es um Axel geschehen... Sagt er doch zu Gunda: weißte was..., könnte mir vorstellen das Herbert gut in unsere Gruppe paßt. Staun... Abends wurde ich dann umgetauft in den schnieken Namen "Gröny" von Herbert Grönemeyer. Der Name gefällt mir und paßt auch zu meinem Outfit.
Montag durfte ich dann ne halbe Stunde in die nette Gruppe und mit allen Frettchen spielen. Herrje, sind mir alle nachgelaufen und haben mich ausgiebig beschnuppert und mir das Fell geputzt . Aber ich bin ja so eine Stinkmorchel und habe erst einmal das große Bärchen durch die Küche gezogen, hab dann Snowy geschleppt und alle hübschen Mädels untern Schrank gezogen. Wir haben alle ganz fröhlich gemuckert und vollen Spaß gehabt. Damit es aber für alle nicht so stressig wird, wurden wir wieder getrennt.
Nun, morgen werde ich auch noch entbömmelt , da kommen meine Glöckchen ab. Wenn ich dann nicht mehr schleppe, darf ich zu den anderen Fritten und freue mich in eine so nette Gruppe zu kommen. Meine Wunden sind toll abgeheilt und ich fühle mich sauwohl. Deshalb bin ich auch so lieb.
Neue Bettwäsche aus dem Schrank holen, Frettchen aus dem Schrank holen, Schrank schließen.
Matratze anheben, Spannbetttuch drüberziehen, Matratze wieder zurücklegen. Matratze anheben, Frettchen rausholen, Matratze wieder zurücklegen. Matzratze anheben, Spannbetttuch lösen, Frettchen rausholen, Spannbetttuch wieder dranmachen, Frettchen zählen und wenn alle da sind Matratze wieder hinlegen. Falls nicht alle da sind und auch keines unter der Matzratze steckt, nochmal Schrank öffnen übersehenes Frettchen rausholen, Schrank schließen.
Kissen bereitlegen, Kopfkissenbezug innen an den Ecken halten, Kopfkissen damit an den Ecken greifen und Kopfkissen hochheben, um den Bezug drüberzustülpen. Dabei aufpassen, dass die auf dem Kissen hüpfenden Frettchen weich aufs Bett fallen. Kopfkissenbezug zuknöpfen, zwischen den Knöpfen in den Bezug fassen und Frettchen rausholen.
Das gleiche gilt für die Bettdecke.
Für das zweite Bett wiederhole man alle Schritte.
Anschließend die benutzte Bettwäsche auf versteckte Frettchen untersuchen, in den Wäschekorb tun und zur Waschmaschine gehen. Frettchen zählen und wenn alle da sind, benutzte Bettwäsche ab in die Waschmaschine. Frettchen nochmal zählen und wenn alle da sind, Waschmaschine einschalten.
Früher war das einfacher... ;)
Folgendes Telefonat erreichte mich am 9. März (Maren möge mir verzeihen, wenn ich den O-Ton nicht mehr genau weiß)
[Telefon]: "Ja hallo hier ist Maren (im Forum bekannt als rote). Ich hab deine Nummer von Moni und ein Attentat auf dich vor. In Schermbeck sitzen 2 Frettchen, die ich morgen wieder abholen muß. Die Vermittlung klappt leider nicht. Da Schermbeck ja nicht weit von Bocholt weg ist, dachte ich, wir könntens ja mal bei der dir versuchen. Moni meinte zwar, das klappt eh nicht. Aber du suchst doch auch schon so lange nach Zuwachs. Was hälst du davon?"
[Ich]: "Hmmm klar können wir es versuchen. Mehr als schief gehen kann es ja nicht" (Neben mir auf der Couch wurden die Augen verdreht....)
[Maren]: "Oh ja toll. Wir sind gegen 11 Uhr in Schermbeck und könnten so gegen 11.30 Uhr bei dir sein. Ist das ok?"
[Ich]: "Ja, das passt. Ich hab morgen eh frei. Um was für Frettchen handelt es sich denn?"
[Maren]: "Oooch, das sind zwei gaaaaanz liebe. Ein Rüde und eine Fähe. Er wurde vor ca. 2 Wochen Kastriert. Sie ist ein Fundtier und zwickt hin und wieder... aber ist nicht so schlimm... Ob sie kastriert ist, weiß man leider nicht, da sie ja gefunden wurde. Der Rüde heißt Hoover, weil er frisst wie ein Staubsauger und die kleine heißt Hazel."
[Ich]: "Na das hört sich ja alles ganz gut an. Frisch kastriert ist genau das, was ich für meine beiden Rüpel gebrauchen kann." ..... "Dann würde ich sagen, bis morgen und dann sehen wir weiter"
(soweit nur das wesentliche vom Telefonat)
Samstag, 10 März:
11.45 Uhr. Es klingelt. Maren nebst Anhang und Transportbox mit noch mehr Anhang sind da Cool
Aus der Box gucken mich zwei pechschwarze Nasen an... Auf ins Esszimmer mit den Vieren Cool Box auf den Boden. Da kamen auch schon Geschwister Fürchterlich... Kurzes beschnuppern durch die "Gefängnistür", dann "Gefängnistür" auf... Ein dickes, schwarzes etwas (Hoover) verlässt die Zelle.
Hmmm vom Dackel war am Telefon irgendwie nicht die Rede gewesen....
Dann kommt Prinzesschen Zuckerschnute... Puh ist die winzig....
Na mal schauen, wer zuerst was auf die Omme kriegt...
.
.
.
NIX passiert!
Beschnuppern hier, beschnuppern da. Alle am Quasseln wie verrückt. Keine Bürsten, kein Gekeife... merkwürdig.
So nach 5 Minuten versuchen Frodo und Flash ihr Glück bei Hoover. Der verprügelt kurz beide und geht wieder seines Weges... Frodo und Flash sind sichtlich beeindruckt und lassen ihn ih Ruh...
Hazel ist für die Beiden irgendwie uninteressant
Naja, wird wohl so sein...
Man akzeptiert sich anscheinend. Gute Ausgangsposition, wie wir alle finden Irgendwann im laufe des Gesprächs höre ich was plätschern... Schulterzuck Dreh mich um und denke, ich seh nicht richtig...! Der Dackel gräbt voller Inbrunst und Begeisterung den Wassernapf aus Ich guck Maren an...
[Maren]:
"Oh, habe ich wohl vergessen zu erwähnen... Hoover is' 'n Wasserbuddler.... "
Und in der Tat. Hoover ist nicht nur ein Wasserbuddler, nein, er planscht auch voller Freude im Wasser!!!! Das muß der Auslöser für Annina, meine bessere Hälfte, gewesen sein, dieses schwarze Riesenfrettchen ins Herz zu schliessen... Sie wollte nämlich schon immer ein Planschfrettchen haben
Nach ca. 2 Stunden, einigen Tassen Kaffee und sehr nettem Smalltalk fahren Maren und ihr Männe zu Zweit wieder nach Hause. Ohne Dackel und Prinzessin
Hört sich bis hier her wahrscheilich noch alles recht lustig und nett an... Allerdings trügt der Schein...
Nach zwei Tagen fängt Hoover aufeinmal an, Frodo nach Strich und Faden immer wieder zu verpügeln. Bei Flash versuchte er es auch, doch der wehrte sich ordentlich. Frodo allerdings, der sonst immer der Dominante war, wehrte sich nicht die Bohne, sondern ließ sich immer verpügeln. Ende vom Lied war, ein blutendes Ohr, zwei zerbissene Popos und ein total eingeschüchterter Frodo.
Warum auch immer, aber Hoover ist bei beiden immer sofort auf den Popo (wie heißt eigentlich der ähhhh Darmausgang beim Frettchen? Kloake??) losgegangen. Flash war dort total zerkratzt und Frodo hatte ne dicke Blutblase. Der Arme konnte kaum auf´s Klo gehen. Danke an dieser dieser Stelle an Moni, die mir in dieser Woche des öfteren am Telefon Gehör schenkte.
Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich beschloss, die Absperrung zwischen Wohn- und Esszimmer wieder aus dem Keller zu holen, um die 4 zu trennen und den ganzen Vergesellschaftungsprozess von der Pike auf zu starten. Im Grunde genommen, finde ich die ganze Situation hier wieder. Bei uns läuft es ähnlich.
Da es mit Hazel eigentlich keine nennenswerten Probleme gab, haben wir die Absperrung so aufgebaut, das Madam nach belieben zwischen Wohn- und Esszimmer pendeln konnte. Sie passte nämlich unten durch und die 3 anderen dicken Möpse nicht. Nach ca. 2 Wochen Trennung, kiloweise Multipaste, literweise Öl, wechseln von A nach B und von B nach A und was-weiß-ich-nicht-noch-alles war es dann soweit. Annina war arbeiten, ich hatte frei. Auf diesen günstigen Zeitpunkt hatte ich gewartet.
Hintergrund ist der, das Annina jedesmal bei dem Geschrei zuviel gekriegt hat, wenn die 3 sich geprügelt haben. Und wie wir alle wissen, hört es sich meistens schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.
Frodo und Flash waren an diesem Morgen im Esszimmer. Frodo jagte gerade Hazel durch Küche und Flur, Flash war am schlafen. Also holte ich Hoover ebenfalls rüber... Er stürzte sich natürlich sofort wieder auf Frodo... Der erschrak sich so sehr, das er mir die ganze Küchentür angesch.... hat... Flash, der durch das Geschrei wach geworden war, kam in die Küche geflitzt und nahm sich erstmal Hoover vor. Frodo hatte sich derweilen in einer Tasche, die unterm Tisch lag, in Sicherheit gebracht. Nach ca. 5 Minuten Klopperei war Ruhe und alle 4 gingen ihres Weges...
Vitapaste musste her!!
Riesen Klecks auf dem Boden verschmiert, alle Pelztiger eingesammelt und an den Klecks gesetzt. Lustiges geschlabber war angesagt. Danach war kollektives putzen auf dem Teppich im Flur... Hab mich nicht weiter um die 4 gekümmert und den Haushalt gemacht. Irgendwann war Ruhe...
Mal gucken gehen, dachte ich...
Siehe da, alle 4 lagen in der Transportbox im Esszimmer..... Ich auf leisen Sohlen wieder in die Küche. Nur nicht wecken!!! Kurz drauf kam Annina nach Hause. Hab erstmal nix gesagt. Hab das Essen im Esszimmer auf den Tisch gestellt und wir haben gegessen. So ganz beiläufig hab ich dann zu ihr gesagt: Guck doch mal in die Transportbox.
Sie guckt... WAS'N DAS?!?!?
4 schlafende Frettchen, sieht man doch *grins*
Von dem Zeitpunkt an ging es eigentlich nur noch bergauf. Klar, so ein bis zweimal am Tag wird sich noch geprügelt, was das Zeug hält, aber im Großen und Ganzen vertragen sie sich. Geschlafen wird immer öfter zusammen und man akzeptiert sich.
Was ich evtl. noch erwähnen sollte, Hazel ist ein kleiner Pirhana!!!! Wenn man bei ihr nicht vorsichtig ist, hat man sie ruckzuck am Finger baumeln!!! Hat uns schon ein paar mal ganz böse zu packen gehabt. Naja, ich wurde ja mehrfach von Moni gewarnt. Aber das kriegen wir auch noch hin!
Andreas wirkt ziemlich nervös als wir in der Küche stehen und ich noch ein paar gute Ratschläge bekomme, lauscht er mit einem Ohr immer nach oben in den 1. Stock, wo das Frettelzimmer ist. Es dauert selbstverständlich keine 5 Minuten bis erstes Gepolter herunterklingt. Natürlich saust Andreas sofort nach oben und schaut nach. Der Putzeimer ist von Tarzan erobert worden!
Dann verabschieden sich die beiden und ich stehe da und bin für knapp 10 Tage Mama für 7 Frettchen.
Am Abend probiere ich es nochmal, ob die 7 sich verstehen, aber die Fähen sind immer noch hypernervös. Also erstmal 2 Gruppen!
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen Tanja’s Bande die Nachschicht zuzuteilen, da es äußerst schwierig ist aus dem Zimmer zu kommen wenn die 4 unterwegs sind. Eigentlich schafft man das nur mit Bestechung in Form von Leckerlies. Und Abends habe ich mehr Zeit u. Ruhe als am Morgen, wo die Uhr ständig drängt. Meine kennen die Prozedur am Morgen schon u. wenn ich denen einen Napf mit ordentlich viel Futter hinstelle, bin ich eh nicht mehr interessant und kann schnell aus dem Zimmer über die Absperrung klettern.
Natürlich sind die meinigen jetzt erst einmal ziemlich verstimmt, daß sie schon wieder in den Käfig sollen. Egal, es geht nicht anders!
Morgens pennen alle 7 Frett’s den Schlaf der Gerechten. Ich mache mich daran das Zimmer zu fegen, den schlimmsten Dreck wegzuräumen und die Klo’s natürlich sauberzumachen. Da wachen dann doch die ersten auf. Freddie wird von mir ein bischen beschmust (Tanja meinte er bräuchte das) und er geniest es auch, obwohl er erstmal ein bischen schnuppern muß, wer das überhaupt ist, bei dem er da auf dem Arm ist.
Dann ist der Gastkäfig auch sauber und jetzt wird es spannend. Wie laß ich meine raus, ohne das es wieder Keilerei und Geschrei gibt?
Kurzentschlossen packe Tanja’s Frett’s in den kleinen Käfig, Klappe zu und fertig. Dann darf meine Dreierbande aus dem großen Käfig.
Normalerweise werde ich morgens und abends immer begrüßt, wenn ich ins Zimmer komme. Heute sind die Urlaubsfrett’s viel interessanter.
Jetzt noch schnell den großen Käfig auf Vordermann gebracht und dann kommt wieder ein kompliziertes Stück Arbeit, nämlich aus dem kleinen Käfig 4 Frett’s rausfischen und in den großen Käfig setzen! Gott sei Dank sind Tanja’s Frettels friedlich und versuchen nicht einmal ansatzweise meine Finger zu perforieren. Aber flink muß man schon sein, denn sonst versuchen meine 3 in den jeweiligen, gerade offenen Käfig mit hinein zu klettern.
Puh, alle Frett’s richtig verteilt, jetzt noch schnell die Futternäpfe hinstellen und dann ab zur Arbeit. Na ja, vorher noch schnell umziehen!
Am Abend begrüßen mich dann meine 3 doch wieder, wobei Nicki als erstes versucht mich in die Hand zu beissen, Joey schnuppert ob es nicht jetzt schon ein Leckerli gibt und Fuchur gleich ein Handtuch herbeizergelt, damit ich mit ihm spiele. Was ich natürlich auch tue. Das sieht allerdings Tarzan im Käfig und fängt an zu randalieren, d.h. er zergelt und kratzt wie wild am Gitter herum. Jetzt muß er allerdings noch etwas Geduld haben, denn erst das Zimmer saubermachen und dann den kleinen Käfig.
So, geschafft! Jetzt wieder Käfigtausch, diesmal mit meiner Dreierbande. Tanja’s vier toben schon quer durchs Zimmer und untersuchen jede Ecke, vor allem den kleinen Käfig, der jetzt wohl nach meiner Bande riecht. Noch ein bischen spielen mit den Kerlen und dann erster Versuch aus dem Zimmer zu kommen. Ohne Bestechung klappt’s nicht! Und Tarzan, Hexe und Lisa holen sich noch ein zweites Stück von der Knabberstange ab.
Ich bin erst mal heil draussen u. naßgeschwitzt. Puh, vielleicht doch sich mal ins Frettchenzimmer reintrauen mit einer kurzen Hose?
Es wird immer wärmer und mit einer Jogginghose zu den Frettchen geht nicht mehr. Also doch die Radler.
Etwas zögerlich steige ich über die Absperrung, aber keiner der Frett’s interessiert sich besonders für meine Waden. Erst nach friedlichen 10 Minuten bekommt Hexe doch Appetit und beißt kurz zu. Aber es ist nicht all zu schlimm, nur ein kleiner Kratzer.
Morgens ist es mit den sieben Terroristen eine echte Hektik, Abends geht es dann, einfach weil man sich mehr Zeit nehmen kann.
Schlimm ist es nur an einem Tag, wo meine Dreierbande sich einbildet auf dem kleinen Käfig rumturnen zu müssen, während ich den großen Käfig saubermache. Tanja’s Frettels wollen sich diesen Besuch nämlich nicht gefallen lassen und zwicken die meinigen in Füße und alles was zu erreichen ist. Pflücke ich Joey, Nicki und Fuchur vom Käfig ab, sind sie schneller wieder oben als ich gucken kann. Grrr... so bekomme ich das Zimmer nie sauber!
Kurzentschlossen packe ich meine drei, klemme sie mir unter den Arm und ab ins Badezimmer in die Badewanne. Puff, Tür zu und in Windeseile fertig putzen! Allerdings darf ich als Belohnung für diese gute Idee hinterher auch noch die Badewanne putzen...
Alle Versuche allerdings die zwei Gruppen aneinander zu gewöhnen schlagen fehl. Es gibt nur Randale und Geschrei dabei. Einmal versuche ich Tarzan alleine mit meinen dreien zusammen spielen zu lassen, aber auch das haut nicht hin, weil die meinigen wie die Wilden über den armen Kerl herfallen. Zwei Minuten schaue ich mir das Trauerspiel an, dann muß der Arme, ziemlich gebeutelt und zerzaust, wieder zurück in den Käfig.
So gehen die zehn Tage allmählich zu Ende und es kommt der Freitag, an dem Tanja ihre Bande wieder abholt.
Danach toben meine drei durch die Gegend in den nächsten zwei Stunden, als wären sie in Dauerhaft gewesen, während ich mich bemühe im Frettchenzimmer wieder einigermaßen Ordnung zu schaffen. So ganz gelingt das an einem Abend nicht, aber über’s Wochenende kehrt dann wieder Ruhe ein. Die nächsten Tage sind richtig ruhig und erholsam....
Bis zum Oktober, dann kommen Tarzan, Freddie, Lisa und Hexe wieder zu Besuch! ;-)))
Ich war mit meinem Freund zu besuch bei einem ehemaligen abeitskollegen! Als wir dort ankamen wurde ich mächtig stürmisch von einem kleinen Fellkneul begrüßt, angesprungen und zugegoggert!
Ich kam eigentlich garnicht wirklich dazu mich mit dem Besitzer zu Unterhalten weil Max mich garnicht in ruhe ließ! Nach eine Stunde zeigte mir der Besitzer in einem nicht fertigen anbau sein angeblich prachtvolles frettchengehe mit seinen andern beiden "Lieblingen" !
Ok das Gehege war sehr groß (genug platz für eine ganze Zucht) die ausstattung kam mir aber schon damals ( da hatte ich wirklich noch null ahnung auf diesem Gebiet) als ziehmlich Tierheimisch vor.
Die Wände mit weißen Kalten fliesen genau wie der Boden ( was ja zum reinigen sehr praktisch sein mag) 3 Bretter zum KLettern. 1 Toilette und eine Hängematte. Da hörte dann die Welt der kleinen Racker auf ! Da fraget ich mich allen ernstes, ob er sich selber so wohl fühlen würde !? Auf die Frage ob er vielleicht eines der Tiere abgeben würde bekam ich die blöde antwort: " sie können es wo anders garnicht besser haben, aber ich könne mir in 5 monaten einen welpen von ihm kaufen"
Um ehrlich zu sein war mir das zu blöde!
Am Abend dann hatte ich krass auf meinen Freund eingeredet ob ich nicht auch einen solchen süßen chaoten haben könnte.. Naja die Antwort war kurz aber deutlich ! Solche viecher kommen mir nicht ins Haus !!!
Ca. 6 Monate später zogen wir dann um !
Wir hatten eine Katze die den Freiraum liebte. und prompt am 2 Abend lief meine Angel doch raus und wart die Nacht nicht mehr gesehen ! Wir suchten und fragten überall doch NIX!
3 Monate habe ich dann getrauert und dann kam der Klick! Schluß aus Feierabend, Jetzt kommt mir so ein Freddle her! Wieder gelaber mit meinem Freund und siehe da : Aber ich warne Dich macht das Tier mist oder stinkt fliegt es raus ! Geschafft !!
Ich baute kurzer Hand sein Büro um so das ich genug platz für ein großes Gehege hatte ! So und dann ging die Suche los ! ICh werte mich wehement dagegen einen Welpen zu nehmen, da ältere Tiere meistens eh Handzahm sind und schwerer zu vermitteln sind. Ich rief bei der Frettchenhilfe in Stuttgard an... Nichts.. erst wollte ich auch nur ein einzetier um zu schauen wie ich damit klar komm!
3 Tage später ( die kamen mir vor wie eine ewigkeit) Fand ich im Internet bei den Notfällen meine kleine Maus Maya ( Zimt/Siam) ! Sofort rief ich an.. fragte nach alter, Gesundheitszustand etc. Ich bekam die auskunft Knapp 1 Jahr bla bla.. und in der dauerranz. Auf meine Frage wie lange denn schon bekam ich die Antwort 4 Monate ! Mir wurde echt anders ( auch ich habe mein kleines wissen für anfänger durch eine vielzahl von büchern) ich habe in einem der Bücher über den ausgang der dauerranz gelesen und sagte zu dem Besitzer.. Ok wo wohnst du .. Ich hol sie ! Er vertröstete mich noch bis zum freitag zu warten.. NOCH 5 TAGE !
Die kamen mir vor wie eine ewigkeit! Am Freitag morgen setzte ich mich dann ins Auto und fuhr 170 km ... dort angekomm drückte er sie mir in die Hand sagte nur:" nimm sie so mit ich muß jetzt auch wieder los." (er war nie zu hause aus berufs wegen) Ich bekamm noch einen Zettel mit Mayas "verhaltensweisen" in die Hand gedrückt eine Leine, eine altes versifftes Kissen und weg war er !
Da Stand ich nun mit meiner Kleinen.. Ab Nach Hause !
Dort angekomm weihte sie ihr gehege ein und fühlte sich sichtlich wohl.. Dann stellte ich ihr die Wohnung vor und meine Kleine Tochter.. Maya war hellauf begeistert.. allerdings Kimberly wußte nicht recht mit ihr anzufangen und meidete sie erstmal.
Nach 2 Wochen suchte ich Maya dann in der Wohnung und fand die Beiden im Kinderzimmer spielend neben einander.
Nochmal zu dem Zettel mit Mayas Verhaltens weisen, der mich am meisten aufgeregt hat !
Er hat anscheinend vorher nie Fachliteratur gelesen, den zittern nach dem aufwachen.. rum springen wenn man aus dem gehege kommt und buddeln in Pflanzen gehören zu den dingen die eigentlich normal bei frettchen ist!
Vor 4 Tagen dann bekam ich nen Rappel.. Ich ging ins Büro um an den Pc zu gehen und Maya schaute mich traurig an. Ich redete mit ihr und meinte ich laß dich nachher laufen..
Aber der Blick tat mir so leid! Mein Freund hatte sich eine Anzeigenzeitung gekauft und ich schaute einfach mal rein. Siehe da Welpen abzugeben! Nach 2 Stunden gelaber mit dem Besitzer fragte ich meinen Freund ob ich einen haben dürfe! Mit einem riesen fragezeichen ob ich noch was merkenwürde sagte er klar doch!
Am Nächsten morgen dann holte ich Nico ( 8 Wochen alter Iltis Rüde) Eigentlich wollte ich keine Welpen aber die Mutter wurde gleich beim ersten mal gedeckt und hatte kein Interesse an ihren Welpen.
Als ich mit dem kleinem Heim Kam war mein Freund richtig Feuer und Flamme!
Ich schaute mir das Gehe an und dachte nach. Es ist viel zu groß für die beiden und der kleine kommt damit nicht klar.. Ich stöberte nach ideen und fand Eure Seite! Gestern dann kaufte ich mir einen Schrank.. niegelnagel neu in einem schnääpchenmarkt, der schrank ist wie der auf eurer Seite auf alt gemacht. er sollte 150 Euro kosten. In dem Gespräch mit dem Verkäufer erklärte ich vorfür ich einen solchen schrank bräuchte und ich 150 Euro zu schade finde um ihn kaputt zu machen. Er zeigte mir genau den gleichen schrank im Lager stehen an denen die Türverzierung kautt war und meinte, den kannst du Haben für lächerliche 50 Euro ! Das war mein Tag !
Ich nahm das Ding mit und machte mich zu Hause gleich an die Arbeit.. Der schrank hat allerding nur 2 Türen aber ist riesig!
Abends um 11 uhr war er dann fertig, vorher hatte ich noch in einem Zooladen, der Ausverkauf hat weil er pleite ist, Hängematten (alles Neu natürlich) für 4 Euro ergattert und spielkram für 80% weniger geld! Dann stand ich vor dem alten Gehege, was mir jetzt sehr langweilig vorkam.. Ich riß es einfach ab. dann stellte ich das Neue ins Büro, stellte das Büro ein wenig um und um 1 Uhr Nachts war die Sache vollbracht!
Mein Freund kam kurz darauf Heim und war einfach nur platt!!
Im Übrigen ist mein Freund jetzt mehr als verliebt ind die Beiden !
Und um Nichts in der welt möchten wir unsere kleinen Schätzchen jetzt mehr missen !
Eure Maike
Ich erhielt den Anruf einer mir bekannten Frettchenbesitzerin, die mich bat Ihre beiden Rüden (4 Jahre) bei mir aufzunehmen. Wir kannten uns, da sie ihre Frettchen drei Jahre zuvor durch unsere Korrespondenz bei einer anderen Frettchenhilfe bezogen hatte (die ich hier nicht namentlich nennen möchte). Zu dieser Frettchenhilfe wollte sie ihre Tiere (aus mir verständlichen Gründen) jedoch nicht zurückgeben, weil die Frettchenhaltung dort mittlerweile leider weder tier- noch artgerechte Ausmaße angenommen hatte.
Als Grund für die Abgabe ihrer beiden Tiere gab sie an, in der 5. Schwangerschaftswoche zu sein und das bisherige Frettchenzimmer sollte nun das zukünftige Kinderzimmer werden. Offensichtlich war man an anderen Alternativen (die Tiere bspw. ins Wohnzimmer "umzusiedeln") nicht interessiert. Also wurden mir die beiden Rüden ein paar Tage später gebracht.
Unmittelbar nach ihrer Ankunft fiel mir bereits bei einem der Rüden ein ungewöhnlich aufgeblähter Bauch auf. Daraufhin angesprochen sagte man mir, dass Balou schon "immer" einen solch dicken Bauch (vom vielen Futtern) gehabt habe. Ich beobachtete die Fressgewohnheiten und konnte mir nicht vorstellen, dass ein Tier durch die Aufnahme von maximal 2 Esslöffeln Trockenfutter einen solchen Bauch bekommt, der zudem beim Hochheben eine deutliche Tastempfindlichkeit aufwies. Der abgesetzte Kot ließ mich schlimmes ahnen.
Da mir die Vorbesitzer das Gefühl übermittelten, als sei ihnen am Wohlergehen "ihrer" Tiere gelegen, informierte ich sie selbstverständlich darüber, dass ich umgehend einen Tierarzt-Termin wahrnehmen werde. Die Röntgenbilder zeigten lediglich einen "verworrenen" Bauchraum und eine extrem geschwollene Milz.
Balou hatte Schmerzen und ich stimmte logischerweise einer Operation zu, um die Ursache zu finden, bzw. diese zu beseitigen.
Auf die scheinbar besorgte Nachfrage der Vorbesitzer, gab ich den Befund des Tierarztes natürlich weiter und schlug ihnen vor, bei der OP dabei zu sein oder, wenn ihnen daran gelegen sei, sich ggf. an den Kosten zu beteiligen.
Operationen aller Art ergeben sich in der Frettchenhilfe sehr häufig. Finanziert werden sie wie alle anderen Kosten lediglich aus privaten Mitteln! Solche Eingriffe setzen absolute Fachkompetenz des behandelnden Tierarztes voraus, sie bewegen sich nicht zuletzt im Bereich der Mikrochirurgie und stellen deshalb einen (gerechtfertigten) Kostenfaktor dar. Nicht selten werden die "Budgets" durch diese Erfordernisse "gekippt", doch stehen sie im Sinne des Tieres zur Relation, sind lebenserhaltend und ersparen Schmerzen und Leid, so darf es nicht sein, dass das Leben eines Tieres von finanziellen Mitteln abhängig gemacht wird.
Die Vorbesitzer grundsätzlich auf eine mögliche Kostenbeteiligung anzusprechen ist also seitens der Frettchenhilfe (zumindest bei UNS) sehr unüblich, da das Wohlergehen der Tiere den Meisten nach (oder auch VOR) der Abgabe eh nicht interessiert.
In diesem Fall jedoch wurde mir soviel "Wehmut" über die Abgabe der Tiere zugesprochen, dass ich glaubte, man würde es als eine Art "Selbstverständlichkeit" betrachten.
Ich erhielt als Antwort ein Fax!
Zitat 1: Ich bin froh, dass meine Tiere in guten Händen sind. Allerdings ging es Balou die letzen Jahre sehr gut und warum sollte er dem Stress einer Operation unterzogen werden!?!
Zitat 2: Natürlich würden wir uns an den Kosten der Operation beteiligen, aber es kann nicht sein, dass du über meinen Kopf hinweg entscheidest.
Zitat 3: Bitte gib mir die Tel.Nr. des Tierarztes, damit ich mit mit ihm in Verbindung setzen kann. Zahlen ja? Mitentscheiden nein?
Dieser Bericht soll im Sinne des "Frettchenhilfe Alltags" verdeutlichen, dass sich nicht nur Leute erdreisten, ein todkrankes (wie ihr weiter unten lesen könnt) Tier abzugeben und sich in Unwissenheit wiegen. Dies alleine stellt keine Besonderheit dar, doch dass Leute, die ihre Tiere auf bequemen Weg "entsorgen" und sich aber darüber hinaus sämtliche Einscheidungsrechte vorbehalten, DAS möchte ich mal als "ungewöhnlich" bezeichnen.
Inwieweit es offensichtlich 3 Jahre lang an der eigenen Gewissenhaftigkeit gehapert hat, bestätigt das traurige Tierärztliche Gutachten.
Tierärztliches Gutachten: Das von und am 12.07.2001 operierte Frettchen der Frau Floret wurde nach der Probelaparotomie aufgrund der Schwere der ERkrankung in Narkose euthanisiert. Die Bauchspeicheldrüse war hoch akut entzündet. Austretene Pankreasenzyme führten zu Andauung des Natzes und massiver Verklebung. Eine schmerzhafte Peritonitis war die Folge. Außerdem war die reaktive Milz auf die mindestens 5fache Größe angeschwollen. Desweiteren ist eine Niere aufgrund tumoröser Veränderungen auf eine Größe von 5 x 2 cm angewachsen.
Dann haben wir gemerkt, dass wir Frettchen wirklich toll finden!
Zusammen mit meinem Vater habe ich dann den Frettchenkäfig gebaut, aus einem alten Ikearegal. Er hat drei Etagen. Wir haben ihn so eingerichtet, wie es im Buch stand.
Dann haben wir gesagt: Wir kennen uns mit Frettchen noch nicht aus und nehmen lieber Erwachsene. Wir waren im Tierheim und da gab es nur ein ziemlich stinkendes, unkastriertes Frettchen und das war sehr wild. Dort haben wir dann die Frau der Frettchenhilfe getroffen und sie hat uns gesagt, wo ich Frettchen finde, die sowieso von der Frettchenhilfe befreit werden sollten.
Wir haben dort angerufen und sind gleich hingefahren.
Der Mann hielt dort Frettchen teilweise im Keller und meine waren im Gewächshaus. Dort war es ziemlich kalt und furchtbar dreckig. Fred und Hayley steckten in schmutzigen, Hasengroßen Käfigen, mit vollgemachten Stroh. Überall standen große Aldimarktfutterdosen für Hunde rum. Es war alles total eklig!!
Meine Eltern und ich haben erst lange beraten, vor der Tür und uns dann entschlossen, beide auf keinen Fall hierzulassen! Wir haben sie pro Frettchen für 100 DM gekauft. Beide hatten noch einen falschen Impfpass, das haben wir aber erst später gemerkt!
Meine Eltern sind gleich durchgefahren zum Tierarzt und der hat sie erstmal untersucht. Den Frettchen ging es nicht toll. Sie hatten nicht so viele Haare und Fred konnte hinten nicht laufen. Aber ich habe gesagt, ich will ihn pflegen und liebhaben!!
Wir haben uns Trockenfrettchenfutter aus Berlin schicken lassen und Vitaminpaste mitgenommen.
Außerdem hatten wir Fleisch gekauft, Paprika und Gurke.
Zuhause kamen beide erstmal in den Käfig. Aber sie waren da nicht so zufrieden und haben immer am Gitter gekratzt. Da hab ich dann die Tür offengelassen und sie stürmten raus! Zuerst haben sie ganz viel gebissen und ich hab manchmal geweint, weil es weh tat. Aber ich habe nie geschimpft!
Fred konnte zuerst nicht in die obere Etage, weil seine Hinterbeine nicht laufen konnten. Das Futter haben sie total verschlungen!!
Irgendwann wurden sie dann immer lieber! Ich habe sie viel gestreichelt, immer etwas Schönes gegeben und ganz viel mit ihnen geredet. Am Anfang hab ich ihnen oft Kassetten angemacht oder ihnen vorgelesen. Das hat ihnen gefallen!
zuerst mussten wir dicke Schuhe anhaben, lange Hosen und nur ganz vorsichtig streicheln und aufpassen, das sie nicht am Finger hängen :-) Jetzt ghe ich barfuß im Zimmer rum, sie liegen oft mit mir im Bett und Fred legt sich immer auf meine Brust und Hayley knuddelt sich an meine Füße!
Sie beißen mir auch nicht mehr ins Orläppchen, denn das tut total weh.
Sie haben schönes weiches Flauschfell und Fred kann laufen und springen!! Der Tierarzt sagt, die Frettchen hatten verkümmerte Muskeln, weil sie eingesperrt waren und nicht laufen durften!
Sie müssen nur nachts in den Käfig, das möchte meine Mutter so.
Die Frettchenhilfe wollte Fred eigendlich mitnehmen, sie sagte, ich könnte das nicht, mit der Pflege!! Aber ich habe ihn nicht mehr hergegeben!! Und ich habe ihn gut gepflegt! Außerdem ist er doch Hayley Freund und sie haben sich doll lieb! Ich wollte kein anderes Frettchen!! Und jetzt sind beide total fit und wir machen ganz viel zusammen! Wenn es warm ist, dürfen sie mit in den Garten und das macht ihnen viel Spass!
Sie bekommen noch ein Gehege draußen, aber nicht, damit sie da immer rein müssen, nur mal zum Spielen und frische Luft schnappen und damit sie mal was anderes erleben!
Sie haben uns auch schon in der Schule besucht! Die Lehrerin war total glücklich und Fred und Hayley auch! Sie rannten durchs Klassenzimmer und alle Kinder mussten auf den Tischen sitzen. Dann hat meine Mutter ganz viel von Frettchen erzählt und alle Kinder durften auch was fragen.
Ich steh jeden Morgen eine halbe Stunde früher auf, um ihre drei Klos zu putzen und Wasser und Futter neu zu machen und das Streu zu fegen, von den Klos, was sie immer so gern rauswühlen. Das fanden alle zu anstrengend und da wollte dann doch keiner mehr Frettchen!
Alle Kinder haben noch die Fressnapfzeitung gekriegt, denn da stand grade ein großer Bericht über Frettchen drin!! Das war eine tolle Stunde!
Fred und Hayley sind auch gleich in meinen Ranzen gekrabbelt, sie haben meinen Ranzen aus allen anderen rausgefunden, so schlau sind sie!!
Ich ließ mir also die Adresse geben und während ich sie notierte, wurde mir klar, in welche Wohngegend ich am nächsten Tag einfahren sollte. Ich bat vorsichtshalber einen lieben Freund, zu meiner Sicherheit mitzufahren.
Am darauffolgenden Nachmittag fuhren wir unangemeldet dort hin. Wir landeten - wie ich geahnt hatte - vor einem sehr heruntergekommenen Sozialbau-Block, vor der Haustüre eines Übergangsbaus. Keine Klingel . . . nix ! OK, ich fragte ich mich durch und fand dann endlich die gesuchte Wohnung in diesem "Getto". Es öffnete durch einen winzigen Spalt eine junge und sehr minderbemittelte Frau, ohne einen einzigen Zahn im Mund. Warum sie keine Zähne hatte sollte ich eine Stunde später noch erfahren . . .
Ich stellte mich vor und berichtete ihr, dass mich Frau XY vom Tierschutz geschickt habe, weil sie ein Frettchen abzugeben hätte. Da meinte sie "ICH will das Vieh ja gerne loswerden, aber mein Mann würde es niemals hergeben". Ich fragte, ob ich mal reinkommen dürfe um mir das Tier anzusehen. Was ich dann sah, verschlug selbst MIR als Hartgesottenen die Sprache. Ein völlig abgemagerter Albinorüde saß in einem Plastikunterteil eines Hasenkäfigs auf Sägespähne. Kein Wasser, kein Futter und auch kein Klo ! Das Gitteroberteil fehlte. Stattdessen stülpte man einfach einen kleinen Spülkorb darüber (etwa 40 x 40 cm groß) den man mit Koffern an der Seite eingekeilt hatte, damit das "Vieh" nicht abhaut. Ich nahm den Kleinen auf den Arm (man warnte mich, er sei furchtbar bissig) und das kleine Wesen zitterte am ganzen Körper vor lauter Angst (nicht weil er gerade wach wurde, wie wir es von unseren Tieren kennen). Es war ein grausamer Krach in dieser Wohnung, den die 8 Kinder mit ihrem Gebrüll verursachten und das Frettchen als „Spielball“ benutzten. Sie trommelten des weiteren fortwährend mit ihren Fäusten auf dem übergestülpten Spülkorb rum. Als ich den Kleinen auf dem Arm hatte, beschloß ich ihn da raus zu holen, EGAL WIE . . . und wenn ich mit ihm aus dem Fenster springe . . .
Gut ! Ich fragte, ob sie mir das Tier nicht doch mitgeben würde, denn er hätte es bei mir bestimmt gut usw. . . . laber laber, aber sie war wohl so eingeschüchtert und hatte Angst vor ihrem Mann, dass sie natürlich nicht einwilligte. Er würde ihr die Hölle heiß machen, wenn er heimkäme und sie das Tier weggegeben hätte. Wie üblich war es für mich jedoch nur eine Frage des Preises. Ich drückte ihr kurzentschlossen mein Handy in die Hand und sagte: "Bitte rufen sie ihren Mann an und fragen sie ihn, was das Tier kosten soll" Sie tat es ! Ich bot 50 DM ! Der "Herr und Gebieter" war in einer Kneipe und ich hörte ihn schon durch das Handy am anderen Ende der Leitung toben, als er hörte, dass die Frettchenhilfe da wäre. Er sagte wir sollen warten, er würde sich in ein Taxi setzen und gleich Heim kommen. Eine schier endlos lange halbe Stunde folgte dann in diesem Chaos von unerzogenen Kindern, die unaufhöhrlich auf die Kennelbox hämmerten und trommelten (ich hatte den Kleinen schon mal in meinen Kennel gesetzt).
Plötzlich hörte man vor der Haustüre einen Typen tierisch rumgröhlen. Ein männliches ETWAS mit langer zotteliger Haartracht (sah echt aus wie ein Neandertaler) stürtze sturzbetrunken (ohne Schlüssel) durch die eh schon demolierte Haustür und schrie jähzornig rum. Ging auf seine Frau los, die zu allem Übel noch einen 14 Tage alten Säugling auf dem Arm hielt. Ich dachte in diesem Moment nur noch daran, ob ich hier lebend wieder rauskomme. Während er auf seine Frau einschlug, faßte ich ALLEN Mut zusammen und tippte dem gröhlenden Neandertaler auf die Schulter. Jährzornig, sah mich die Teufelsfratze an. Ich sagte dann ganz ruhig: "Entschuldigung, können WIR beide jetzt das Finanzielle klären? Ich gebe Ihnen 100 DM, bitte lassen sie mich das Frettchen mitnehmen. Er wird’s bei mir gut haben". Seine Gesichtszüge entspannten sich und während ich den 100 DM-Schein hastig aus der Tasche zog, sagte er: "geben sie das Geld meinen Kindern". Dann erzählte er mir, wo er das Tier her hatte (einige Tage zuvor in der Kneipe von einem Kumpel abgekauft) und dass der Kleine superlieb sei. So verrückt wie sich das anhören mag, aber das Tier bedeutete ihm wohl mehr als seine Frau, die ich nach seinem cholerischen Anfall nicht wieder gesehen hatte. Sie war wohl in die Küche geflüchtet . . .
Als ich dann ENDLICH diese Horrorwohnung verlassen hatte und draußen an der frischen Luft ankam, mußte ich erstmal tief durchatmen. Während eines jahrenlangen Engagements in der Frettchenhilfe erlebt man ja einiges, aber DAS was zuviel. Ich tröstete mich damit, dass ich den Kleinen da raus hatte. Alles andere war jetzt unwichtig.
Frau XY vom Tierschutz hatte ich gleich angerufen, als ich im Auto saß und ihr mitgeteilt dass die Aktion "Horrorfamily" erfolgreich beendet sei. Sie klatschte Beifall.
Wir haben den Kleinen „GANDALF“ getauft. Er hat nun ein prima Zuhause und natürlich auch eine kleine Frettchenfreundin.
Ach so ! Es sei auch noch erwähnt, dass Gandalf statt NAGERFUTTER nun auch artgerechte Nahrung bekommt. Die Frau erzählte mir nämlich (so nebenbei), dass das Tier so dünn sein, weil´s ja nix fressen würde, außer dass er sich immer die Wurstscheiben von Tisch klaue (man hatte ihn also doch ab und zu mal von seinem übergestüplten Spülkorb befreit). Ich fragte sie, was sie denn füttere und sie hielt mir eine Packung Körnerfutter hin . . . Nee, wenn ich heute daran denke, krieg ich jetzt noch ´ne Gänsehaut *schauder*
Natürlich untersagen es mir meine Prinzipien, Tiere für Geld "freizukaufen" Da ich nunmal gegenwärtig die Situation des Tieres vor Augen hatte und die Besitzer nicht einmal mit sich selbst und dem Leben klar kommen, konnte ich einfach nicht anders . . .
Was mich an dieser Geschichte jedoch anderweitig zum nachdenken anregt ist, dass im Sinne des Tierschutzes so ziemlich jede "Befreiung" eines TIERES aus mißlicher Lage lediglich eine Frage des Preises ist. Doch was ist mit Kindern (!!! ???) die in solchen Zuständen leben und aufwachsen "müssen" ??? SIE kann (so einfach) keiner von ihren unzumutbaren Lebensumständen "erlösen", bei denen Gewalttaten des Vaters offensichtlich allgegenwärtig sind.
Frettchenpaar, gesund, handzahm, Innenkäfig und eventuell Gartenhauskäfig, Zubh. günstig!
Ich rief mal an um mich zu erkundigen.
Ein Mann meldete sich, er erzählte mir, er müsse die Tiere abgeben wegen Umzug, kein Platz. Die beiden seien Mutter und Sohn, beide unkastriert. Er halte nichts vom kastrieren, denn da ändern die total ihr Verhalten.
Er wollte für alles (Tiere, beide Käfige und Zubehör) € 350,- auf meine Frage, was denn nur die Tiere kosten, falls man das Zubehör nicht brauche, meinte er für beide Tiere möchte er € 150,- bis € 200,-- haben *schluck*
Ich sagte ihm, dass das ziemlich teuer sei, da es jetzt sehr viele Welpen gibt und diese noch dazu günstiger. Er meinte über den Preis könne man verhandeln und ich schlug ihm € 50,-- pro Tier vor. Er meinte, dass man darüber reden könne.
Zu viert fuhren wir los, eine Stunde von Wien entfernt. Wir hatten uns nichts aufregendes erhofft und das war gut so. Im Garten des Hause stand an die Mauer gelehnt ein kleiner Hasenkäfig 100x50x60, das war der angegebene "Innenkäfig". Im Garten stand eine Hundehütte von der Größe 120x100x100. An der Rückseite war ein Loch ausgeschnitten und daran ein Gitterkäfig festgemacht, der sozusagen als "Terrasse" dienen sollte. Dort machten die beiden ihre Häufchen in ein Eck, durchs Gitter, die Häufchen fielen dann in eine Tasse unter dem Gitter!
In der Hundehütte waren zwei aufgehängte, zerlumpte Stoffröhren, sowie ein Teil eines Katzenkratzbaumes und am Boden waren ein paar Pellets verstreut. Das war alles.
Die Tiere waren total lieb und sehr zahm. Zwei echt süße Iltisfrettchen, für die wir sicher ziemlich schnell ein schönes Zuhause gefunden hätten. Der Rüde war ziemlich stark in der Ranz, sein Alter wurde mir am Telefon mit 1 Jahr und das seiner Mutter mit 2 Jahren angegeben. Der Mann am Telefon erzählte mir auch, dass der Vater und die anderen Welpen voriges Jahr "entlaufen" seien.
Der Mann war nicht anwesend als wir dort waren, statt dessen nur seine hysterische Frau. Sie gab uns allerdings andere Auskünfte als ihr Mann. Laut ihr wurde die Fähe vor ihrem 1. Lebensjahr gedeckt und der Sohn sei schon 2 Jahre alt. Die anderen Welpen haben sie ins Tierheim gebracht, weil sie sie nicht losbekommen haben.
Geimpft sind sie nicht, kastriert sind sie nicht...gefüttert wurden sie mit Aldi(Hofer)-Billigkatzenfutter und das nicht jeden Tag, denn in der Natur finden sie auch nicht jeden Tag was zu fressen. (Das sie in der Natur nicht in einer Hundehütte hausen, schienen sie nicht zu wissen).
Auf meine Frage, warum sie Mutter und Sohn zusammenlassen, wo die Gefahr besteht, dass der Sohn seine Mutter deckt, meinte er, das sei nicht so tragisch, das ist nicht wie bei Menschen. Angeblich hat er sie bis jetzt noch nicht gedeckt.
Die Vulva der Fähe war geschwollen und sie hatte weißlich-gelblichen Ausfluß, am Bauch hatte sie kaum Fell und ihre Zitzen waren "angeschwollen"! (Möglicherweise ist sie bereits schwanger!)
Naja, ich sagte ob der Preis von € 50,-- passt pro Tier, da meinte sie, das sei zu billig, ihr Mann gibt sie sicher nicht so billig her. Nach einem Telefonat mit ihm, wurde er grob und meinte, wo gibts denn sowas, er verkauft seine Frettchen doch nicht unter € 110,-- das Stück.
Nach sinnloser Diskussion mußten wir leider ohne die Tiere gehen. Die beiden taten uns so schrecklich leid, aber wir konnten da wirklich nichts tun.
Es wäre dringend gewesen, die beiden kastrieren zu lassen, falls nicht schon Welpen unterwegs sind.
Er meint er findet Käufer für seine Tiere, ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich werden sie im Tierheim landen, oder auch entlaufen.
Jetzt wird vielleicht manch einer sagen, wieso wir die € 100,- pro Tier nicht gezahlt haben.
Nun ja, das spricht leider nicht dafür, denn so bestätigt man solche Leute, die meinen, soviel für das Tier verlangen zu können, noch dazu unter diesen Umständen: unkastriert, ungeimpft, 1 Jahr und 2 Jahre alt.
Außerdem hätten wir die Kastrationskosten der beiden übernehmen müssen und wer würde soviel für ein Abgabefrettchen zahlen?
Es war schrecklich die beiden süßen Tiere dort so zurückzulassen und es nagt jetzt noch in mir. Wir hatten sogar nach einer Möglichkeit überlegt, die Tiere zu stehlen - Unsinn, das ist kaum möglich.
Ich möchte diese Geschichte loswerden, weil sie fürchterlich nagt in mir und ich aufzeigen möchte, was für arme Frettchen und was für verbohrte, engstirnige Frettchenbesitzer es gibt!
Huhu! Ich bin die neue! [12.06.2007]
Anleitung zum Betten beziehen [11.05.2007]
Moni hat es zu verantworten... [26.04.2007]
Geschwister Fürchterlich bezwungen! [09.04.2007]
Frettchenbesuch [26.08.2002]
Maya und Nico erobern die Herzen [25.06.2002]
Angeschafft – zur Last geworden – abgeschafft [28.05.2002]
Die Frettchen Fred und Hayley [24.05.2002]
Die Geschichte von Gandalf [24.05.2002]
Abgabefrettchen, was für ein Erlebnis! [19.05.2002]
Contra Welpen und Einzelhaltung
Ein Irrglaube vieler Neulinge ist es, dass man ein Frettchen alleine halten und es bereits im Welpenalter zu sich nehmen muss, damit es besonders anhänglich ist. Ohne tierisches Gegenüber würde es sich stärker auf den Menschen fixierern, und als Welpe könnte es sich von früh an an den Menschen gewöhnen.
HUMBUG! MÜLL! STIMMT ALLES NICHT!
Jedes Tier hat seine eigene Persönlichkeit.
Benji bekam ich von einer Freundin noch im Welpenalter. Spätes Welpenalter, aber immerhin. Und er war alleine. Vom ersten Tag an, bei ihr wie bei mir, hat er weder gerne gekuschelt, noch wäre er auf uns Menschen fixiert gewesen. Er wollte von uns Dosis nur eines: Leckerchen! Wenn man ihn hochnimmt, dann sieht er dies nur als Gelegenheit, höher gelegene Orte zu erkunden, die er von der Schulter aus erspringen kann. Er windet sich und will vom Arm herunter. Ein alleine gehaltener Welpe - und ich kenne kein Frett, das so kuschelunwillig wäre wie er!
Tribbles lebte zweieinhalb Jahre ohne ein anderes Frettchen alleine mit Menschen und kam als Welpe zu der ersten Besitzerin. Sie war zwar anhänglich und verschmust, aber das war reine Angst, denn wenn sie kuschelte, zitterte sie heftig und zeigte in ihrer Körpersprache deutlich Anzeichen von Furcht. Sie war depressiv und apathisch. Fraß nur das Überlebensnotwendige und hatte ein ungepflegtes Fell. Erst, als sie langsam die Gesellschaft eines anderen Frettchens kennenlernte, begann sie, mehr zu fressen, lebhaft zu spielen und vor allem sich selbst zu pflegen. Nun, in Gesellschaft, ist sie eine muntere und vor allem eitle Diva. Sie lässt sich zwar auf den Arm nehmen, aber sie zittert nicht mehr. Und es wird ihr sehr schnell zuviel, dann will sie wieder vom Arm herunter. Und ihr Fell glänzt, als gelte es einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen ...
Scotty ist das größte Gegenbeispiel, das man liefern kann! Er kam als junger Erwachsener zu mir (gerade zur Zeit der Entbömmelung, also frisch entmannt, kein Welpe mehr). Er hatte vom ersten Lebenstag an die Gesellschaft anderer Welpen und später seines Bruders Loki, war also niemals alleine. Menschliche Gesellschaft hatte er nur sehr wenig, da er in einem Außengehege gehalten wurde und die Vorbesitzer ihn zusammen mit Loki aus Zeitmangel abgaben. Ergo: er kam zu mir als erwachsenes Tier, hatte wenig menschliche Gesellschaft, dafür aber ein frettisches Gegenüber. Der klassischen Meinung vieler Anfänger nach müsste er also ein Tier sein, welches sich überhaupt nicht für Menschen interessiert.
Pustekuchen! Scotty ist ein lebendiger Knuddelbär. Er ist wie ein Stofftier, das ich rumziehen und rumschleifen kann, mit dem ich alles anstellen kann. Ein knuddliger Teddy mit schwarzen großen Knopfaugen, die mich lieb ansehen. Nur, dass er lebt. Ich kann ihn knuddeln, drücken, von einem Zimmer ins andere schleifen, ihn mit ins Bett nehmen, ihn auf meinem Schoß legen, ihn als wärmende Stola tragen, ihn massieren, ihn wie eine Puppe auf dem Arm halten. Wenn ich das Zimmer betrete, dann rennt er mir sofort entgegen und will auf meinen Arm. Leckerchen interessieren ihn nicht, frisches Futter ist egal, frisches Wasser ebenso. Selbst, wenn Futter oder Wasser über Nacht alle wurden (sollte nicht, kann aber vorkommen, da Loki ja Wasser ausbuddelt) und er einige Stunden Hunger oder Durst hatte, alle anderen Tiere sich gierig auf die Näpfe stürzen, interessiert ihn das nicht, er will nur seine Streicheleinheiten.
Wenn ich vor dem Käfig stehe und er darin ist, dann klettert er sofort auf meine Schulter. Er legt sich wie ein wärmender Schal um meinen Hals, schleckt mir über das Gesicht und macht es sich so gemütlich. Oder er sitzt wie ein gebuckelter Kater auf der Schulter einer Hexe, den Blick interessiert nach vorne, kurz ein Schmatz auf mein Gesicht, und dann beobachtet er von diesem Punkt aus neugierig seine Umgebung, Hauptsache, er ist bei mir.
Wenn ich mich in die Mitte des Zimmers setze, um sie beim Spielen zu beobachten, dann kommt er sofort angerannt. Er legt sich auf meinen Schoß, klettert auf meine Schulter, schmiegt sich in meine Arme, legt sich mit dem Bauch nach oben zu mir und will seine Streicheleinheiten. Wenn er schläft und ich nähere mich, dann verändert er seine Schlafposition so, dass ich mich zu ihm legen kann (falls er auf dem Boden liegt) oder ich meine Hand an ihn drücken kann (wenn er im Käfig liegt).
Er ist ein Frettchen, von dem alle Frettchenhalter träumen, denn nur wenige Frettchen sind so kuschlig und verschmust wie Scotty, die meisten sehen Menschen nur als Dosenöffner und Notwendigkeit an. Aber Scotty ist wirklich, wie bereits gesagt, ein lebendiger Teddybär, den man überall mit sich rumschleifen kann, den man drücken und knautschen und bekuscheln kann. Okay, ein Teddybär zwickt mich nicht, aber darauf kann ich ja aufpassen, denn es ist ja nur lieb gemeint von ihm.
Also, Leute: auch Tiere, die ohne Menschen aber mit anderen Frettchen aufwuchsen, sind kuschlig und verschmust. Oft sogar noch mehr als Welpen aus Einzelhaltung. Es muss also nicht das niedliche Jungtier vom Züchter sein, das ältere Tier aus dem Tierheim ist mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser. Unterstützt bitte keine Züchter, sondern seht Euch um, wo Ihr einem armen Tier ein Zuhause geben könnt. Es gibt genug Frettchen, die sich über ein neues Heim freuen ... und denkt dran: Frettchen bitte niemals alleine halten!
geschrieben von erowyinn am 11.11.2007
Huhu! Ich bin die neue!
Huhu!
Also, es heißt, dass man hier schreiben muss, wenn man neu ist!
Gestern hat die Moni bei den Leuten, wo ich jetzt wohne (die sagen, dass ich die Mama und Papa nennen kann) angerufen, weil der Thomas aus dem Tierheim in Hilden angerufen hat und ihr erzählt hat, dass ich da von den komischen Leuten wo ich vorher war am Samstag vor der Tür abgesetzt worden bin. Mama hat den dann gestern Abend angerufen und heute standen sie auf einmal vor meinem Käfig, grabschten mich an und gaben mir Küssen.
Ehe ich mich versehen hatte saß ich in einem noch viel kleineren Käfig und wurde entführt! Man, das war schon ziemlich aufregend kann ich euch sagen!
Als wir dann hier angekommen waren hat Mama mir als allererstes meine Krallen geschnitten. Die meinte, die seinen zu lang! Mennooo, ich hab so lang gebraucht, um mir die wachsen zu lassen! Mama hat mir so ne Paste gegeben und die war so lecker, dass ich mich doch hab überreden lassen!
Dann durfte ich mir hier in Ruhe alles angucken. War ziemlich cool und ich hab mich echt gefreut, dass ich so viel Platz habe! Auf einmal kamen da zwei Frettchen. Sie haben sich mir vorgestellt als Emma und Buddy. Ja, ich glaub die sind ganz ok. Mit Buddy kann ich toll spielen, aber vor Emma hab ich ein bisschen schiss, obwohl Mama sagt, dass die mir nix tut.
Nach einer Stunde meinten Mama und Papa, dass mein Asyl genehmigt ist und ich hier für immer bleiben darf! Das find ich echt cool, denn hier gibts ne ganze Menge Spielsachen! Emma und Buddy haben mir zugemckert, dass die das alles selber gekauft hätten und mir zeigen wollen, wie das geht!
Dann kam Mama mit so komischen Dingern. Gelb mit Federn. Buddy und Emma sagen, das seien Küken und die haben direkt angefangen die zu fressen. Ich bin dann mal zu Emma und hab gefragt, ob ich probieren darf! Vonwegen, die ist ganz lieb! Die hat mich angefaucht, ich solle mir gefälligst ein eigenes Küken suchen!
Habs noch ein paar mal versucht, aber sie hat mich einfach nicht gelassen! Hab mir dann ein anderes mal genauer angeguckt und einfach probiert! Mmmh, voll leckaaa
Mama sagt, dass ich sehr bald kastriert werden müsste, denn ich bin ranzig! Mama sagt doll ranzig und die will morgen bei einem Dr. Scholz anrufen.
Dann wurde ich noch gewogen. Mama sagt, dass ich 780 Gramm wiege. Meine Vorderzähne seien in einem schrecklichen Zustand
Mein Alter kann Mama gar nicht schätzen. Am Samstag fahren wir zu Anni, wo vielleicht noch mehr Freunde auf uns warten. Vielleicht kann sie was dazu sagen.
Kräftiges Muckmuck
Lissy, Lilly, Lulu, Biene, oder wie auch immer Mama und Papa sich entscheiden werden mich zu nennen
geschrieben von Ninchen am 12.06.2007
Moni hat es zu verantworten...
So, nun stelle ich mich mal vor. Bin ein netter, ranziger Zündrüde namens Gröny.
Wie ich zu meinen Dosenöffnern kam?
Tja, da rief die Moni dat Gunda an und schrie hüüülfeeee. Im TH Bochum sitzt eine Fundtier-Stinkmorchel und müßte abgeholt werden und braucht einen Pflegeplatz. Axel schrie schon von hinten einen Herbert (Herbert Grönemeyer kommt ja aus Bochum). Alle Pflegeplätze ausgelastet, Ihr seid die letzte Rettung. Kurze Beratschlagung was zu machen ist und zugesagt das der unbekannte Knabe abgeholt wird.
Nach etlichen Staus und gut 1,5 Std. Fahrt endlich am TH angekommen. Die TH-Mitarbeiter sehr nett und holen mich aus meinem Schlaf. Hab ich doch so schön zusammengerollt von hübschen Mädels geträumt . Strecke mein Näschen neugierig heraus und werde einfach aus dem Gehege genommen. Uiii, da bekomme ich auf einmal Vitaminpaste vor die Schnute, mjam mjam. Irgendwas wird noch besprochen und schon sitze ich da in so einem ollen Kennel . Na ja, wenigstens hat dat Ding ne Hängematte. Dann stellen sie mich in ein rotes Auto und fahren los. Also setze ich mal meinen Dackelblick auf, denn ich möchte so gerne aus dem Fenster gucken. Aber nix, ich muß in diesem ollen Gefängnis bleiben, wo ich nur nach vorne gucken kann. Hups, wooo ist dat Klo? Ich muß mal! Also flugs mal eben mein Häufchen setzen und pullern muß ich auch. Nun weiß ich warum da so weiße Zellstofftücher unten drin liegen... Jedenfalls versetze ich den Innenraum vom Auto in einen aromatischen Duft..., da kann selbst ein Airwick nicht mithalten...
Nun kommen wir in eine Wohnung rein. Da gucken mich auf einmal so zwei große Miezekatzen an. Komisch, ich glaube ich sehe doppelt . Stehen da zwei rot/weiße Katerchen vor mir und pfoteln in meinen Kennel, so was kenne ich ja gar nicht . Eigentlich sehen die ja ganz nett aus, vllt. werden wir ja Freunde.
Boah, nun komme ich in ein Gehege, voll die Villa . So ein großes Haus habe ich ja noch nie gesehen. Die Innenausstattung vom Allerfeinsten sag ich Euch, da habe ich eine Schlafkiste mit Kuscheldecke, ne Hängematte, ein Rohr zum spielen und durch krabbeln und viele Näpfe, wow. Komisch, überall stehen Klos darin...
Nun geht es erst einmal ans aufräumen, menno die Decke liegt so überhaupt nicht nach meinem Geschmack, also zurecht zupfen . Von der ganzen Aufregung bin ich erst einmal erledigt, also kleines Nickerchen und ordentlich ratzen .
Auf einmal geht die Gehegetüre auf und ich werde von Axel raus genommen. Klammere mich mal an der Hand und am Arm fest wie ein Äffchen und habe Angst runter zu fallen . Dann kommt Gunda an und durchsucht mein Fell. Oh je, nun sieht sie alle meine vielen Wunden die ich auf der Haut habe. Eine Wunde ist sehr tief, sieht aus wie der Eckzahn von einem Hundegebiß, kann aber auch etwas anderes sein.
Da nimmt mich Axel auf den Arm und kuschelt mit mir . Das gefällt mir gut, kann mich so richtig anschmiegen, also als nette Geste mal dem Axel die Nase abschlabbern und am Bärtchen knabbern.
Auf einmal sehe ich leuchtende Augen bei Axel, hups, hat der sich in mich verliebt?
Samstagmorgen werde ich wieder aus dem Gehege geholt, doch was ist DAS? Kommt Gunda mit so einem Metallding und knipst mir die Krallen, dabei habe ich doch so schöne Dolche. Nun geht sie mit mir ins Bad und was sehe ich da? WASSER!!! Brrrr, nun muß ich auch noch ein Bad nehmen. Werde eingeweicht damit sich meine Krusten lösen und gewaschen damit ich nicht mehr so dreckig bin. Den ganzen Matsch den ich zwischen meinen Zehen habe bin ich nun los. Nun werde ich ordentlich trocken gerubbelt , das gefällt mir, jippieh, nun darf ich noch in den Handtüchern wuseln, hat Gunda extra auf den Boden gelegt. Nun darf ich mich ausgiebig putzen und meine Härchen alle wieder gerade biegen. Als ich nach einiger Zeit wieder trocken war, wurden meine ganzen Wunden versorgt, ich war wirklich ganz brav und habe gestaunt was die alles mit mir anstellen. Nun puhlt Gunda auch noch in meinen Ohren rum, dat mag ich aber gar nicht, muß mit dem Hinterlauf helfen . Aber Gunda sagt das das schwarze Zeugs aus meinen Löffeln raus muß und das ich da Tierchen inne Ohren habe, nannte sie Milben . Nun bekomme ich auch noch ein Mittelchen in den Nacken geträufelt, soll wohl so gegen allerlei Ungeziefer sein, na ja, wenn's hilft. Jedenfalls hat mir der Beauty-Tag sehr gut gefallen, war absolut lieb und habe ohne einen Mucks alles brav über mich ergehen lassen.
Nun darf ich wieder rum laufen und das ganze Spielzeug untersuchen. Wow, da liegen überall so Knistersachen und Röhren wo ich durchlaufen kann, voll toll . Nach Stunden bin ich wieder müde und lege mich in das große Körbchen, herrlich, überall kann man sich hier einkuscheln .
Tja und dann nahm mich Axel wieder auf den Arm, hat mit mir geredet und mich geknuddelt. Ich glaube Axel hab ich schon sehr gerne, also wieder abschlabbern und Bärtchen knabbern... Da war es um Axel geschehen... Sagt er doch zu Gunda: weißte was..., könnte mir vorstellen das Herbert gut in unsere Gruppe paßt. Staun... Abends wurde ich dann umgetauft in den schnieken Namen "Gröny" von Herbert Grönemeyer. Der Name gefällt mir und paßt auch zu meinem Outfit.
Montag durfte ich dann ne halbe Stunde in die nette Gruppe und mit allen Frettchen spielen. Herrje, sind mir alle nachgelaufen und haben mich ausgiebig beschnuppert und mir das Fell geputzt . Aber ich bin ja so eine Stinkmorchel und habe erst einmal das große Bärchen durch die Küche gezogen, hab dann Snowy geschleppt und alle hübschen Mädels untern Schrank gezogen. Wir haben alle ganz fröhlich gemuckert und vollen Spaß gehabt. Damit es aber für alle nicht so stressig wird, wurden wir wieder getrennt.
Nun, morgen werde ich auch noch entbömmelt , da kommen meine Glöckchen ab. Wenn ich dann nicht mehr schleppe, darf ich zu den anderen Fritten und freue mich in eine so nette Gruppe zu kommen. Meine Wunden sind toll abgeheilt und ich fühle mich sauwohl. Deshalb bin ich auch so lieb.
geschrieben von Frettchen60 am 26.04.2007
Anleitung zum Betten beziehen
Benutzte Bettwäsche abziehen und vor dem Bett auf den Boden werfen. Auf keinen Fall drauftreten, es sind garantiert Frettchen drin!Neue Bettwäsche aus dem Schrank holen, Frettchen aus dem Schrank holen, Schrank schließen.
Matratze anheben, Spannbetttuch drüberziehen, Matratze wieder zurücklegen. Matratze anheben, Frettchen rausholen, Matratze wieder zurücklegen. Matzratze anheben, Spannbetttuch lösen, Frettchen rausholen, Spannbetttuch wieder dranmachen, Frettchen zählen und wenn alle da sind Matratze wieder hinlegen. Falls nicht alle da sind und auch keines unter der Matzratze steckt, nochmal Schrank öffnen übersehenes Frettchen rausholen, Schrank schließen.
Kissen bereitlegen, Kopfkissenbezug innen an den Ecken halten, Kopfkissen damit an den Ecken greifen und Kopfkissen hochheben, um den Bezug drüberzustülpen. Dabei aufpassen, dass die auf dem Kissen hüpfenden Frettchen weich aufs Bett fallen. Kopfkissenbezug zuknöpfen, zwischen den Knöpfen in den Bezug fassen und Frettchen rausholen.
Das gleiche gilt für die Bettdecke.
Für das zweite Bett wiederhole man alle Schritte.
Anschließend die benutzte Bettwäsche auf versteckte Frettchen untersuchen, in den Wäschekorb tun und zur Waschmaschine gehen. Frettchen zählen und wenn alle da sind, benutzte Bettwäsche ab in die Waschmaschine. Frettchen nochmal zählen und wenn alle da sind, Waschmaschine einschalten.
Früher war das einfacher... ;)
geschrieben von elke99999 am 11.05.2007
Geschwister Fürchterlich bezwungen!
Unsere beiden Rüpel haben endlich ihren Meister gefunden!!
Aber lasst mich von Anfang an beginnen.
Folgendes Telefonat erreichte mich am 9. März (Maren möge mir verzeihen, wenn ich den O-Ton nicht mehr genau weiß)
[Telefon]: "Ja hallo hier ist Maren (im Forum bekannt als rote). Ich hab deine Nummer von Moni und ein Attentat auf dich vor. In Schermbeck sitzen 2 Frettchen, die ich morgen wieder abholen muß. Die Vermittlung klappt leider nicht. Da Schermbeck ja nicht weit von Bocholt weg ist, dachte ich, wir könntens ja mal bei der dir versuchen. Moni meinte zwar, das klappt eh nicht. Aber du suchst doch auch schon so lange nach Zuwachs. Was hälst du davon?"
[Ich]: "Hmmm klar können wir es versuchen. Mehr als schief gehen kann es ja nicht" (Neben mir auf der Couch wurden die Augen verdreht....)
[Maren]: "Oh ja toll. Wir sind gegen 11 Uhr in Schermbeck und könnten so gegen 11.30 Uhr bei dir sein. Ist das ok?"
[Ich]: "Ja, das passt. Ich hab morgen eh frei. Um was für Frettchen handelt es sich denn?"
[Maren]: "Oooch, das sind zwei gaaaaanz liebe. Ein Rüde und eine Fähe. Er wurde vor ca. 2 Wochen Kastriert. Sie ist ein Fundtier und zwickt hin und wieder... aber ist nicht so schlimm... Ob sie kastriert ist, weiß man leider nicht, da sie ja gefunden wurde. Der Rüde heißt Hoover, weil er frisst wie ein Staubsauger und die kleine heißt Hazel."
[Ich]: "Na das hört sich ja alles ganz gut an. Frisch kastriert ist genau das, was ich für meine beiden Rüpel gebrauchen kann." ..... "Dann würde ich sagen, bis morgen und dann sehen wir weiter"
(soweit nur das wesentliche vom Telefonat)
Samstag, 10 März:
11.45 Uhr. Es klingelt. Maren nebst Anhang und Transportbox mit noch mehr Anhang sind da Cool
Aus der Box gucken mich zwei pechschwarze Nasen an... Auf ins Esszimmer mit den Vieren Cool Box auf den Boden. Da kamen auch schon Geschwister Fürchterlich... Kurzes beschnuppern durch die "Gefängnistür", dann "Gefängnistür" auf... Ein dickes, schwarzes etwas (Hoover) verlässt die Zelle.
Hmmm vom Dackel war am Telefon irgendwie nicht die Rede gewesen....
Dann kommt Prinzesschen Zuckerschnute... Puh ist die winzig....
Na mal schauen, wer zuerst was auf die Omme kriegt...
.
.
.
NIX passiert!
Beschnuppern hier, beschnuppern da. Alle am Quasseln wie verrückt. Keine Bürsten, kein Gekeife... merkwürdig.
So nach 5 Minuten versuchen Frodo und Flash ihr Glück bei Hoover. Der verprügelt kurz beide und geht wieder seines Weges... Frodo und Flash sind sichtlich beeindruckt und lassen ihn ih Ruh...
Hazel ist für die Beiden irgendwie uninteressant
Naja, wird wohl so sein...
Man akzeptiert sich anscheinend. Gute Ausgangsposition, wie wir alle finden Irgendwann im laufe des Gesprächs höre ich was plätschern... Schulterzuck Dreh mich um und denke, ich seh nicht richtig...! Der Dackel gräbt voller Inbrunst und Begeisterung den Wassernapf aus Ich guck Maren an...
[Maren]:
"Oh, habe ich wohl vergessen zu erwähnen... Hoover is' 'n Wasserbuddler.... "
Und in der Tat. Hoover ist nicht nur ein Wasserbuddler, nein, er planscht auch voller Freude im Wasser!!!! Das muß der Auslöser für Annina, meine bessere Hälfte, gewesen sein, dieses schwarze Riesenfrettchen ins Herz zu schliessen... Sie wollte nämlich schon immer ein Planschfrettchen haben
Nach ca. 2 Stunden, einigen Tassen Kaffee und sehr nettem Smalltalk fahren Maren und ihr Männe zu Zweit wieder nach Hause. Ohne Dackel und Prinzessin
Hört sich bis hier her wahrscheilich noch alles recht lustig und nett an... Allerdings trügt der Schein...
Nach zwei Tagen fängt Hoover aufeinmal an, Frodo nach Strich und Faden immer wieder zu verpügeln. Bei Flash versuchte er es auch, doch der wehrte sich ordentlich. Frodo allerdings, der sonst immer der Dominante war, wehrte sich nicht die Bohne, sondern ließ sich immer verpügeln. Ende vom Lied war, ein blutendes Ohr, zwei zerbissene Popos und ein total eingeschüchterter Frodo.
Warum auch immer, aber Hoover ist bei beiden immer sofort auf den Popo (wie heißt eigentlich der ähhhh Darmausgang beim Frettchen? Kloake??) losgegangen. Flash war dort total zerkratzt und Frodo hatte ne dicke Blutblase. Der Arme konnte kaum auf´s Klo gehen. Danke an dieser dieser Stelle an Moni, die mir in dieser Woche des öfteren am Telefon Gehör schenkte.
Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich beschloss, die Absperrung zwischen Wohn- und Esszimmer wieder aus dem Keller zu holen, um die 4 zu trennen und den ganzen Vergesellschaftungsprozess von der Pike auf zu starten. Im Grunde genommen, finde ich die ganze Situation hier wieder. Bei uns läuft es ähnlich.
Da es mit Hazel eigentlich keine nennenswerten Probleme gab, haben wir die Absperrung so aufgebaut, das Madam nach belieben zwischen Wohn- und Esszimmer pendeln konnte. Sie passte nämlich unten durch und die 3 anderen dicken Möpse nicht. Nach ca. 2 Wochen Trennung, kiloweise Multipaste, literweise Öl, wechseln von A nach B und von B nach A und was-weiß-ich-nicht-noch-alles war es dann soweit. Annina war arbeiten, ich hatte frei. Auf diesen günstigen Zeitpunkt hatte ich gewartet.
Hintergrund ist der, das Annina jedesmal bei dem Geschrei zuviel gekriegt hat, wenn die 3 sich geprügelt haben. Und wie wir alle wissen, hört es sich meistens schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.
Frodo und Flash waren an diesem Morgen im Esszimmer. Frodo jagte gerade Hazel durch Küche und Flur, Flash war am schlafen. Also holte ich Hoover ebenfalls rüber... Er stürzte sich natürlich sofort wieder auf Frodo... Der erschrak sich so sehr, das er mir die ganze Küchentür angesch.... hat... Flash, der durch das Geschrei wach geworden war, kam in die Küche geflitzt und nahm sich erstmal Hoover vor. Frodo hatte sich derweilen in einer Tasche, die unterm Tisch lag, in Sicherheit gebracht. Nach ca. 5 Minuten Klopperei war Ruhe und alle 4 gingen ihres Weges...
Vitapaste musste her!!
Riesen Klecks auf dem Boden verschmiert, alle Pelztiger eingesammelt und an den Klecks gesetzt. Lustiges geschlabber war angesagt. Danach war kollektives putzen auf dem Teppich im Flur... Hab mich nicht weiter um die 4 gekümmert und den Haushalt gemacht. Irgendwann war Ruhe...
Mal gucken gehen, dachte ich...
Siehe da, alle 4 lagen in der Transportbox im Esszimmer..... Ich auf leisen Sohlen wieder in die Küche. Nur nicht wecken!!! Kurz drauf kam Annina nach Hause. Hab erstmal nix gesagt. Hab das Essen im Esszimmer auf den Tisch gestellt und wir haben gegessen. So ganz beiläufig hab ich dann zu ihr gesagt: Guck doch mal in die Transportbox.
Sie guckt... WAS'N DAS?!?!?
4 schlafende Frettchen, sieht man doch *grins*
Von dem Zeitpunkt an ging es eigentlich nur noch bergauf. Klar, so ein bis zweimal am Tag wird sich noch geprügelt, was das Zeug hält, aber im Großen und Ganzen vertragen sie sich. Geschlafen wird immer öfter zusammen und man akzeptiert sich.
Was ich evtl. noch erwähnen sollte, Hazel ist ein kleiner Pirhana!!!! Wenn man bei ihr nicht vorsichtig ist, hat man sie ruckzuck am Finger baumeln!!! Hat uns schon ein paar mal ganz böse zu packen gehabt. Naja, ich wurde ja mehrfach von Moni gewarnt. Aber das kriegen wir auch noch hin!
geschrieben von floetie am 09.04.2007
Frettchenbesuch
Tanja und Andreas haben ihre 4 Süßen bei mir abgeliefert und wie schon zwei Wochenenden vorher als Tanja mal kurz zu Besuch mit ihren Kleinen da war, gibt es eine Keilerei die jedoch ziemlich friedlich abläuft, außer daß die Hexe und Lisa laut schreien wenn auch nur eins von meinen dreien in ihre Gegend kommt. Also sind meine erst mal in den großen Käfig verbannt worden und die vier von Tanja dürfen die neue Umgebung erkunden.Andreas wirkt ziemlich nervös als wir in der Küche stehen und ich noch ein paar gute Ratschläge bekomme, lauscht er mit einem Ohr immer nach oben in den 1. Stock, wo das Frettelzimmer ist. Es dauert selbstverständlich keine 5 Minuten bis erstes Gepolter herunterklingt. Natürlich saust Andreas sofort nach oben und schaut nach. Der Putzeimer ist von Tarzan erobert worden!
Dann verabschieden sich die beiden und ich stehe da und bin für knapp 10 Tage Mama für 7 Frettchen.
Am Abend probiere ich es nochmal, ob die 7 sich verstehen, aber die Fähen sind immer noch hypernervös. Also erstmal 2 Gruppen!
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen Tanja’s Bande die Nachschicht zuzuteilen, da es äußerst schwierig ist aus dem Zimmer zu kommen wenn die 4 unterwegs sind. Eigentlich schafft man das nur mit Bestechung in Form von Leckerlies. Und Abends habe ich mehr Zeit u. Ruhe als am Morgen, wo die Uhr ständig drängt. Meine kennen die Prozedur am Morgen schon u. wenn ich denen einen Napf mit ordentlich viel Futter hinstelle, bin ich eh nicht mehr interessant und kann schnell aus dem Zimmer über die Absperrung klettern.
Natürlich sind die meinigen jetzt erst einmal ziemlich verstimmt, daß sie schon wieder in den Käfig sollen. Egal, es geht nicht anders!
Morgens pennen alle 7 Frett’s den Schlaf der Gerechten. Ich mache mich daran das Zimmer zu fegen, den schlimmsten Dreck wegzuräumen und die Klo’s natürlich sauberzumachen. Da wachen dann doch die ersten auf. Freddie wird von mir ein bischen beschmust (Tanja meinte er bräuchte das) und er geniest es auch, obwohl er erstmal ein bischen schnuppern muß, wer das überhaupt ist, bei dem er da auf dem Arm ist.
Dann ist der Gastkäfig auch sauber und jetzt wird es spannend. Wie laß ich meine raus, ohne das es wieder Keilerei und Geschrei gibt?
Kurzentschlossen packe Tanja’s Frett’s in den kleinen Käfig, Klappe zu und fertig. Dann darf meine Dreierbande aus dem großen Käfig.
Normalerweise werde ich morgens und abends immer begrüßt, wenn ich ins Zimmer komme. Heute sind die Urlaubsfrett’s viel interessanter.
Jetzt noch schnell den großen Käfig auf Vordermann gebracht und dann kommt wieder ein kompliziertes Stück Arbeit, nämlich aus dem kleinen Käfig 4 Frett’s rausfischen und in den großen Käfig setzen! Gott sei Dank sind Tanja’s Frettels friedlich und versuchen nicht einmal ansatzweise meine Finger zu perforieren. Aber flink muß man schon sein, denn sonst versuchen meine 3 in den jeweiligen, gerade offenen Käfig mit hinein zu klettern.
Puh, alle Frett’s richtig verteilt, jetzt noch schnell die Futternäpfe hinstellen und dann ab zur Arbeit. Na ja, vorher noch schnell umziehen!
Am Abend begrüßen mich dann meine 3 doch wieder, wobei Nicki als erstes versucht mich in die Hand zu beissen, Joey schnuppert ob es nicht jetzt schon ein Leckerli gibt und Fuchur gleich ein Handtuch herbeizergelt, damit ich mit ihm spiele. Was ich natürlich auch tue. Das sieht allerdings Tarzan im Käfig und fängt an zu randalieren, d.h. er zergelt und kratzt wie wild am Gitter herum. Jetzt muß er allerdings noch etwas Geduld haben, denn erst das Zimmer saubermachen und dann den kleinen Käfig.
So, geschafft! Jetzt wieder Käfigtausch, diesmal mit meiner Dreierbande. Tanja’s vier toben schon quer durchs Zimmer und untersuchen jede Ecke, vor allem den kleinen Käfig, der jetzt wohl nach meiner Bande riecht. Noch ein bischen spielen mit den Kerlen und dann erster Versuch aus dem Zimmer zu kommen. Ohne Bestechung klappt’s nicht! Und Tarzan, Hexe und Lisa holen sich noch ein zweites Stück von der Knabberstange ab.
Ich bin erst mal heil draussen u. naßgeschwitzt. Puh, vielleicht doch sich mal ins Frettchenzimmer reintrauen mit einer kurzen Hose?
Es wird immer wärmer und mit einer Jogginghose zu den Frettchen geht nicht mehr. Also doch die Radler.
Etwas zögerlich steige ich über die Absperrung, aber keiner der Frett’s interessiert sich besonders für meine Waden. Erst nach friedlichen 10 Minuten bekommt Hexe doch Appetit und beißt kurz zu. Aber es ist nicht all zu schlimm, nur ein kleiner Kratzer.
Morgens ist es mit den sieben Terroristen eine echte Hektik, Abends geht es dann, einfach weil man sich mehr Zeit nehmen kann.
Schlimm ist es nur an einem Tag, wo meine Dreierbande sich einbildet auf dem kleinen Käfig rumturnen zu müssen, während ich den großen Käfig saubermache. Tanja’s Frettels wollen sich diesen Besuch nämlich nicht gefallen lassen und zwicken die meinigen in Füße und alles was zu erreichen ist. Pflücke ich Joey, Nicki und Fuchur vom Käfig ab, sind sie schneller wieder oben als ich gucken kann. Grrr... so bekomme ich das Zimmer nie sauber!
Kurzentschlossen packe ich meine drei, klemme sie mir unter den Arm und ab ins Badezimmer in die Badewanne. Puff, Tür zu und in Windeseile fertig putzen! Allerdings darf ich als Belohnung für diese gute Idee hinterher auch noch die Badewanne putzen...
Alle Versuche allerdings die zwei Gruppen aneinander zu gewöhnen schlagen fehl. Es gibt nur Randale und Geschrei dabei. Einmal versuche ich Tarzan alleine mit meinen dreien zusammen spielen zu lassen, aber auch das haut nicht hin, weil die meinigen wie die Wilden über den armen Kerl herfallen. Zwei Minuten schaue ich mir das Trauerspiel an, dann muß der Arme, ziemlich gebeutelt und zerzaust, wieder zurück in den Käfig.
So gehen die zehn Tage allmählich zu Ende und es kommt der Freitag, an dem Tanja ihre Bande wieder abholt.
Danach toben meine drei durch die Gegend in den nächsten zwei Stunden, als wären sie in Dauerhaft gewesen, während ich mich bemühe im Frettchenzimmer wieder einigermaßen Ordnung zu schaffen. So ganz gelingt das an einem Abend nicht, aber über’s Wochenende kehrt dann wieder Ruhe ein. Die nächsten Tage sind richtig ruhig und erholsam....
Bis zum Oktober, dann kommen Tarzan, Freddie, Lisa und Hexe wieder zu Besuch! ;-)))
geschrieben von Sibylle Becker am 26.08.2002
Maya und Nico erobern die Herzen
Wo soll ich anfangen?? naja am besten wohl von vorne *g* !Ich war mit meinem Freund zu besuch bei einem ehemaligen abeitskollegen! Als wir dort ankamen wurde ich mächtig stürmisch von einem kleinen Fellkneul begrüßt, angesprungen und zugegoggert!
Ich kam eigentlich garnicht wirklich dazu mich mit dem Besitzer zu Unterhalten weil Max mich garnicht in ruhe ließ! Nach eine Stunde zeigte mir der Besitzer in einem nicht fertigen anbau sein angeblich prachtvolles frettchengehe mit seinen andern beiden "Lieblingen" !
Ok das Gehege war sehr groß (genug platz für eine ganze Zucht) die ausstattung kam mir aber schon damals ( da hatte ich wirklich noch null ahnung auf diesem Gebiet) als ziehmlich Tierheimisch vor.
Die Wände mit weißen Kalten fliesen genau wie der Boden ( was ja zum reinigen sehr praktisch sein mag) 3 Bretter zum KLettern. 1 Toilette und eine Hängematte. Da hörte dann die Welt der kleinen Racker auf ! Da fraget ich mich allen ernstes, ob er sich selber so wohl fühlen würde !? Auf die Frage ob er vielleicht eines der Tiere abgeben würde bekam ich die blöde antwort: " sie können es wo anders garnicht besser haben, aber ich könne mir in 5 monaten einen welpen von ihm kaufen"
Um ehrlich zu sein war mir das zu blöde!
Am Abend dann hatte ich krass auf meinen Freund eingeredet ob ich nicht auch einen solchen süßen chaoten haben könnte.. Naja die Antwort war kurz aber deutlich ! Solche viecher kommen mir nicht ins Haus !!!
Ca. 6 Monate später zogen wir dann um !
Wir hatten eine Katze die den Freiraum liebte. und prompt am 2 Abend lief meine Angel doch raus und wart die Nacht nicht mehr gesehen ! Wir suchten und fragten überall doch NIX!
3 Monate habe ich dann getrauert und dann kam der Klick! Schluß aus Feierabend, Jetzt kommt mir so ein Freddle her! Wieder gelaber mit meinem Freund und siehe da : Aber ich warne Dich macht das Tier mist oder stinkt fliegt es raus ! Geschafft !!
Ich baute kurzer Hand sein Büro um so das ich genug platz für ein großes Gehege hatte ! So und dann ging die Suche los ! ICh werte mich wehement dagegen einen Welpen zu nehmen, da ältere Tiere meistens eh Handzahm sind und schwerer zu vermitteln sind. Ich rief bei der Frettchenhilfe in Stuttgard an... Nichts.. erst wollte ich auch nur ein einzetier um zu schauen wie ich damit klar komm!
3 Tage später ( die kamen mir vor wie eine ewigkeit) Fand ich im Internet bei den Notfällen meine kleine Maus Maya ( Zimt/Siam) ! Sofort rief ich an.. fragte nach alter, Gesundheitszustand etc. Ich bekam die auskunft Knapp 1 Jahr bla bla.. und in der dauerranz. Auf meine Frage wie lange denn schon bekam ich die Antwort 4 Monate ! Mir wurde echt anders ( auch ich habe mein kleines wissen für anfänger durch eine vielzahl von büchern) ich habe in einem der Bücher über den ausgang der dauerranz gelesen und sagte zu dem Besitzer.. Ok wo wohnst du .. Ich hol sie ! Er vertröstete mich noch bis zum freitag zu warten.. NOCH 5 TAGE !
Die kamen mir vor wie eine ewigkeit! Am Freitag morgen setzte ich mich dann ins Auto und fuhr 170 km ... dort angekomm drückte er sie mir in die Hand sagte nur:" nimm sie so mit ich muß jetzt auch wieder los." (er war nie zu hause aus berufs wegen) Ich bekamm noch einen Zettel mit Mayas "verhaltensweisen" in die Hand gedrückt eine Leine, eine altes versifftes Kissen und weg war er !
Da Stand ich nun mit meiner Kleinen.. Ab Nach Hause !
Dort angekomm weihte sie ihr gehege ein und fühlte sich sichtlich wohl.. Dann stellte ich ihr die Wohnung vor und meine Kleine Tochter.. Maya war hellauf begeistert.. allerdings Kimberly wußte nicht recht mit ihr anzufangen und meidete sie erstmal.
Nach 2 Wochen suchte ich Maya dann in der Wohnung und fand die Beiden im Kinderzimmer spielend neben einander.
Nochmal zu dem Zettel mit Mayas Verhaltens weisen, der mich am meisten aufgeregt hat !
Er hat anscheinend vorher nie Fachliteratur gelesen, den zittern nach dem aufwachen.. rum springen wenn man aus dem gehege kommt und buddeln in Pflanzen gehören zu den dingen die eigentlich normal bei frettchen ist!
Vor 4 Tagen dann bekam ich nen Rappel.. Ich ging ins Büro um an den Pc zu gehen und Maya schaute mich traurig an. Ich redete mit ihr und meinte ich laß dich nachher laufen..
Aber der Blick tat mir so leid! Mein Freund hatte sich eine Anzeigenzeitung gekauft und ich schaute einfach mal rein. Siehe da Welpen abzugeben! Nach 2 Stunden gelaber mit dem Besitzer fragte ich meinen Freund ob ich einen haben dürfe! Mit einem riesen fragezeichen ob ich noch was merkenwürde sagte er klar doch!
Am Nächsten morgen dann holte ich Nico ( 8 Wochen alter Iltis Rüde) Eigentlich wollte ich keine Welpen aber die Mutter wurde gleich beim ersten mal gedeckt und hatte kein Interesse an ihren Welpen.
Als ich mit dem kleinem Heim Kam war mein Freund richtig Feuer und Flamme!
Ich schaute mir das Gehe an und dachte nach. Es ist viel zu groß für die beiden und der kleine kommt damit nicht klar.. Ich stöberte nach ideen und fand Eure Seite! Gestern dann kaufte ich mir einen Schrank.. niegelnagel neu in einem schnääpchenmarkt, der schrank ist wie der auf eurer Seite auf alt gemacht. er sollte 150 Euro kosten. In dem Gespräch mit dem Verkäufer erklärte ich vorfür ich einen solchen schrank bräuchte und ich 150 Euro zu schade finde um ihn kaputt zu machen. Er zeigte mir genau den gleichen schrank im Lager stehen an denen die Türverzierung kautt war und meinte, den kannst du Haben für lächerliche 50 Euro ! Das war mein Tag !
Ich nahm das Ding mit und machte mich zu Hause gleich an die Arbeit.. Der schrank hat allerding nur 2 Türen aber ist riesig!
Abends um 11 uhr war er dann fertig, vorher hatte ich noch in einem Zooladen, der Ausverkauf hat weil er pleite ist, Hängematten (alles Neu natürlich) für 4 Euro ergattert und spielkram für 80% weniger geld! Dann stand ich vor dem alten Gehege, was mir jetzt sehr langweilig vorkam.. Ich riß es einfach ab. dann stellte ich das Neue ins Büro, stellte das Büro ein wenig um und um 1 Uhr Nachts war die Sache vollbracht!
Mein Freund kam kurz darauf Heim und war einfach nur platt!!
Im Übrigen ist mein Freund jetzt mehr als verliebt ind die Beiden !
Und um Nichts in der welt möchten wir unsere kleinen Schätzchen jetzt mehr missen !
Eure Maike
geschrieben von Maike am 25.06.2002
Angeschafft – zur Last geworden – abgeschafft
Eine Tatsache die sich mit der Abgabe von zwei Frettchenrüden ereignete.Ich erhielt den Anruf einer mir bekannten Frettchenbesitzerin, die mich bat Ihre beiden Rüden (4 Jahre) bei mir aufzunehmen. Wir kannten uns, da sie ihre Frettchen drei Jahre zuvor durch unsere Korrespondenz bei einer anderen Frettchenhilfe bezogen hatte (die ich hier nicht namentlich nennen möchte). Zu dieser Frettchenhilfe wollte sie ihre Tiere (aus mir verständlichen Gründen) jedoch nicht zurückgeben, weil die Frettchenhaltung dort mittlerweile leider weder tier- noch artgerechte Ausmaße angenommen hatte.
Als Grund für die Abgabe ihrer beiden Tiere gab sie an, in der 5. Schwangerschaftswoche zu sein und das bisherige Frettchenzimmer sollte nun das zukünftige Kinderzimmer werden. Offensichtlich war man an anderen Alternativen (die Tiere bspw. ins Wohnzimmer "umzusiedeln") nicht interessiert. Also wurden mir die beiden Rüden ein paar Tage später gebracht.
Unmittelbar nach ihrer Ankunft fiel mir bereits bei einem der Rüden ein ungewöhnlich aufgeblähter Bauch auf. Daraufhin angesprochen sagte man mir, dass Balou schon "immer" einen solch dicken Bauch (vom vielen Futtern) gehabt habe. Ich beobachtete die Fressgewohnheiten und konnte mir nicht vorstellen, dass ein Tier durch die Aufnahme von maximal 2 Esslöffeln Trockenfutter einen solchen Bauch bekommt, der zudem beim Hochheben eine deutliche Tastempfindlichkeit aufwies. Der abgesetzte Kot ließ mich schlimmes ahnen.
Da mir die Vorbesitzer das Gefühl übermittelten, als sei ihnen am Wohlergehen "ihrer" Tiere gelegen, informierte ich sie selbstverständlich darüber, dass ich umgehend einen Tierarzt-Termin wahrnehmen werde. Die Röntgenbilder zeigten lediglich einen "verworrenen" Bauchraum und eine extrem geschwollene Milz.
Balou hatte Schmerzen und ich stimmte logischerweise einer Operation zu, um die Ursache zu finden, bzw. diese zu beseitigen.
Auf die scheinbar besorgte Nachfrage der Vorbesitzer, gab ich den Befund des Tierarztes natürlich weiter und schlug ihnen vor, bei der OP dabei zu sein oder, wenn ihnen daran gelegen sei, sich ggf. an den Kosten zu beteiligen.
Operationen aller Art ergeben sich in der Frettchenhilfe sehr häufig. Finanziert werden sie wie alle anderen Kosten lediglich aus privaten Mitteln! Solche Eingriffe setzen absolute Fachkompetenz des behandelnden Tierarztes voraus, sie bewegen sich nicht zuletzt im Bereich der Mikrochirurgie und stellen deshalb einen (gerechtfertigten) Kostenfaktor dar. Nicht selten werden die "Budgets" durch diese Erfordernisse "gekippt", doch stehen sie im Sinne des Tieres zur Relation, sind lebenserhaltend und ersparen Schmerzen und Leid, so darf es nicht sein, dass das Leben eines Tieres von finanziellen Mitteln abhängig gemacht wird.
Die Vorbesitzer grundsätzlich auf eine mögliche Kostenbeteiligung anzusprechen ist also seitens der Frettchenhilfe (zumindest bei UNS) sehr unüblich, da das Wohlergehen der Tiere den Meisten nach (oder auch VOR) der Abgabe eh nicht interessiert.
In diesem Fall jedoch wurde mir soviel "Wehmut" über die Abgabe der Tiere zugesprochen, dass ich glaubte, man würde es als eine Art "Selbstverständlichkeit" betrachten.
Ich erhielt als Antwort ein Fax!
Zitat 1: Ich bin froh, dass meine Tiere in guten Händen sind. Allerdings ging es Balou die letzen Jahre sehr gut und warum sollte er dem Stress einer Operation unterzogen werden!?!
Zitat 2: Natürlich würden wir uns an den Kosten der Operation beteiligen, aber es kann nicht sein, dass du über meinen Kopf hinweg entscheidest.
Zitat 3: Bitte gib mir die Tel.Nr. des Tierarztes, damit ich mit mit ihm in Verbindung setzen kann. Zahlen ja? Mitentscheiden nein?
Dieser Bericht soll im Sinne des "Frettchenhilfe Alltags" verdeutlichen, dass sich nicht nur Leute erdreisten, ein todkrankes (wie ihr weiter unten lesen könnt) Tier abzugeben und sich in Unwissenheit wiegen. Dies alleine stellt keine Besonderheit dar, doch dass Leute, die ihre Tiere auf bequemen Weg "entsorgen" und sich aber darüber hinaus sämtliche Einscheidungsrechte vorbehalten, DAS möchte ich mal als "ungewöhnlich" bezeichnen.
Inwieweit es offensichtlich 3 Jahre lang an der eigenen Gewissenhaftigkeit gehapert hat, bestätigt das traurige Tierärztliche Gutachten.
Tierärztliches Gutachten: Das von und am 12.07.2001 operierte Frettchen der Frau Floret wurde nach der Probelaparotomie aufgrund der Schwere der ERkrankung in Narkose euthanisiert. Die Bauchspeicheldrüse war hoch akut entzündet. Austretene Pankreasenzyme führten zu Andauung des Natzes und massiver Verklebung. Eine schmerzhafte Peritonitis war die Folge. Außerdem war die reaktive Milz auf die mindestens 5fache Größe angeschwollen. Desweiteren ist eine Niere aufgrund tumoröser Veränderungen auf eine Größe von 5 x 2 cm angewachsen.
geschrieben von Monika Floret am 28.05.2002
Die Frettchen Fred und Hayley
Wir haben uns vor dem Frettchenkauf lange beraten lassen. zuerst haben wir zwei Bücher gekauft. Dann ein Video, um zu gucken, wie die Tiere "in echt" sind... Wir waren auch in Hankensbüttel, um echte Frettchen zu sehen und zu erleben.Dann haben wir gemerkt, dass wir Frettchen wirklich toll finden!
Zusammen mit meinem Vater habe ich dann den Frettchenkäfig gebaut, aus einem alten Ikearegal. Er hat drei Etagen. Wir haben ihn so eingerichtet, wie es im Buch stand.
Dann haben wir gesagt: Wir kennen uns mit Frettchen noch nicht aus und nehmen lieber Erwachsene. Wir waren im Tierheim und da gab es nur ein ziemlich stinkendes, unkastriertes Frettchen und das war sehr wild. Dort haben wir dann die Frau der Frettchenhilfe getroffen und sie hat uns gesagt, wo ich Frettchen finde, die sowieso von der Frettchenhilfe befreit werden sollten.
Wir haben dort angerufen und sind gleich hingefahren.
Der Mann hielt dort Frettchen teilweise im Keller und meine waren im Gewächshaus. Dort war es ziemlich kalt und furchtbar dreckig. Fred und Hayley steckten in schmutzigen, Hasengroßen Käfigen, mit vollgemachten Stroh. Überall standen große Aldimarktfutterdosen für Hunde rum. Es war alles total eklig!!
Meine Eltern und ich haben erst lange beraten, vor der Tür und uns dann entschlossen, beide auf keinen Fall hierzulassen! Wir haben sie pro Frettchen für 100 DM gekauft. Beide hatten noch einen falschen Impfpass, das haben wir aber erst später gemerkt!
Meine Eltern sind gleich durchgefahren zum Tierarzt und der hat sie erstmal untersucht. Den Frettchen ging es nicht toll. Sie hatten nicht so viele Haare und Fred konnte hinten nicht laufen. Aber ich habe gesagt, ich will ihn pflegen und liebhaben!!
Wir haben uns Trockenfrettchenfutter aus Berlin schicken lassen und Vitaminpaste mitgenommen.
Außerdem hatten wir Fleisch gekauft, Paprika und Gurke.
Zuhause kamen beide erstmal in den Käfig. Aber sie waren da nicht so zufrieden und haben immer am Gitter gekratzt. Da hab ich dann die Tür offengelassen und sie stürmten raus! Zuerst haben sie ganz viel gebissen und ich hab manchmal geweint, weil es weh tat. Aber ich habe nie geschimpft!
Fred konnte zuerst nicht in die obere Etage, weil seine Hinterbeine nicht laufen konnten. Das Futter haben sie total verschlungen!!
Irgendwann wurden sie dann immer lieber! Ich habe sie viel gestreichelt, immer etwas Schönes gegeben und ganz viel mit ihnen geredet. Am Anfang hab ich ihnen oft Kassetten angemacht oder ihnen vorgelesen. Das hat ihnen gefallen!
zuerst mussten wir dicke Schuhe anhaben, lange Hosen und nur ganz vorsichtig streicheln und aufpassen, das sie nicht am Finger hängen :-) Jetzt ghe ich barfuß im Zimmer rum, sie liegen oft mit mir im Bett und Fred legt sich immer auf meine Brust und Hayley knuddelt sich an meine Füße!
Sie beißen mir auch nicht mehr ins Orläppchen, denn das tut total weh.
Sie haben schönes weiches Flauschfell und Fred kann laufen und springen!! Der Tierarzt sagt, die Frettchen hatten verkümmerte Muskeln, weil sie eingesperrt waren und nicht laufen durften!
Sie müssen nur nachts in den Käfig, das möchte meine Mutter so.
Die Frettchenhilfe wollte Fred eigendlich mitnehmen, sie sagte, ich könnte das nicht, mit der Pflege!! Aber ich habe ihn nicht mehr hergegeben!! Und ich habe ihn gut gepflegt! Außerdem ist er doch Hayley Freund und sie haben sich doll lieb! Ich wollte kein anderes Frettchen!! Und jetzt sind beide total fit und wir machen ganz viel zusammen! Wenn es warm ist, dürfen sie mit in den Garten und das macht ihnen viel Spass!
Sie bekommen noch ein Gehege draußen, aber nicht, damit sie da immer rein müssen, nur mal zum Spielen und frische Luft schnappen und damit sie mal was anderes erleben!
Sie haben uns auch schon in der Schule besucht! Die Lehrerin war total glücklich und Fred und Hayley auch! Sie rannten durchs Klassenzimmer und alle Kinder mussten auf den Tischen sitzen. Dann hat meine Mutter ganz viel von Frettchen erzählt und alle Kinder durften auch was fragen.
Ich steh jeden Morgen eine halbe Stunde früher auf, um ihre drei Klos zu putzen und Wasser und Futter neu zu machen und das Streu zu fegen, von den Klos, was sie immer so gern rauswühlen. Das fanden alle zu anstrengend und da wollte dann doch keiner mehr Frettchen!
Alle Kinder haben noch die Fressnapfzeitung gekriegt, denn da stand grade ein großer Bericht über Frettchen drin!! Das war eine tolle Stunde!
Fred und Hayley sind auch gleich in meinen Ranzen gekrabbelt, sie haben meinen Ranzen aus allen anderen rausgefunden, so schlau sind sie!!
geschrieben von Florian am 24.05.2002
Die Geschichte von Gandalf
Ein Anruf von einer mir bekannten Tierschützerin. Sie bat mich um Hilfe. Es gäbe in Köln eine Familie (8 Kinder), denen man schon des öfteren Hunde und Katzen weggenommen hätte (ein Hund hatte einen Bügeleisenabdruck auf´m Hintern, etc.).
Diese Familie hatte nun auch noch ein Frettchen. Die eigene Schwiegermutter hatte den Tierschutz gebeten, das Tier möglichst dort herauszuholen, weil sich kein Mensch drum kümmert und das "Vieh" eh nur Dreck macht.Ich ließ mir also die Adresse geben und während ich sie notierte, wurde mir klar, in welche Wohngegend ich am nächsten Tag einfahren sollte. Ich bat vorsichtshalber einen lieben Freund, zu meiner Sicherheit mitzufahren.
Am darauffolgenden Nachmittag fuhren wir unangemeldet dort hin. Wir landeten - wie ich geahnt hatte - vor einem sehr heruntergekommenen Sozialbau-Block, vor der Haustüre eines Übergangsbaus. Keine Klingel . . . nix ! OK, ich fragte ich mich durch und fand dann endlich die gesuchte Wohnung in diesem "Getto". Es öffnete durch einen winzigen Spalt eine junge und sehr minderbemittelte Frau, ohne einen einzigen Zahn im Mund. Warum sie keine Zähne hatte sollte ich eine Stunde später noch erfahren . . .
Ich stellte mich vor und berichtete ihr, dass mich Frau XY vom Tierschutz geschickt habe, weil sie ein Frettchen abzugeben hätte. Da meinte sie "ICH will das Vieh ja gerne loswerden, aber mein Mann würde es niemals hergeben". Ich fragte, ob ich mal reinkommen dürfe um mir das Tier anzusehen. Was ich dann sah, verschlug selbst MIR als Hartgesottenen die Sprache. Ein völlig abgemagerter Albinorüde saß in einem Plastikunterteil eines Hasenkäfigs auf Sägespähne. Kein Wasser, kein Futter und auch kein Klo ! Das Gitteroberteil fehlte. Stattdessen stülpte man einfach einen kleinen Spülkorb darüber (etwa 40 x 40 cm groß) den man mit Koffern an der Seite eingekeilt hatte, damit das "Vieh" nicht abhaut. Ich nahm den Kleinen auf den Arm (man warnte mich, er sei furchtbar bissig) und das kleine Wesen zitterte am ganzen Körper vor lauter Angst (nicht weil er gerade wach wurde, wie wir es von unseren Tieren kennen). Es war ein grausamer Krach in dieser Wohnung, den die 8 Kinder mit ihrem Gebrüll verursachten und das Frettchen als „Spielball“ benutzten. Sie trommelten des weiteren fortwährend mit ihren Fäusten auf dem übergestülpten Spülkorb rum. Als ich den Kleinen auf dem Arm hatte, beschloß ich ihn da raus zu holen, EGAL WIE . . . und wenn ich mit ihm aus dem Fenster springe . . .
Gut ! Ich fragte, ob sie mir das Tier nicht doch mitgeben würde, denn er hätte es bei mir bestimmt gut usw. . . . laber laber, aber sie war wohl so eingeschüchtert und hatte Angst vor ihrem Mann, dass sie natürlich nicht einwilligte. Er würde ihr die Hölle heiß machen, wenn er heimkäme und sie das Tier weggegeben hätte. Wie üblich war es für mich jedoch nur eine Frage des Preises. Ich drückte ihr kurzentschlossen mein Handy in die Hand und sagte: "Bitte rufen sie ihren Mann an und fragen sie ihn, was das Tier kosten soll" Sie tat es ! Ich bot 50 DM ! Der "Herr und Gebieter" war in einer Kneipe und ich hörte ihn schon durch das Handy am anderen Ende der Leitung toben, als er hörte, dass die Frettchenhilfe da wäre. Er sagte wir sollen warten, er würde sich in ein Taxi setzen und gleich Heim kommen. Eine schier endlos lange halbe Stunde folgte dann in diesem Chaos von unerzogenen Kindern, die unaufhöhrlich auf die Kennelbox hämmerten und trommelten (ich hatte den Kleinen schon mal in meinen Kennel gesetzt).
Plötzlich hörte man vor der Haustüre einen Typen tierisch rumgröhlen. Ein männliches ETWAS mit langer zotteliger Haartracht (sah echt aus wie ein Neandertaler) stürtze sturzbetrunken (ohne Schlüssel) durch die eh schon demolierte Haustür und schrie jähzornig rum. Ging auf seine Frau los, die zu allem Übel noch einen 14 Tage alten Säugling auf dem Arm hielt. Ich dachte in diesem Moment nur noch daran, ob ich hier lebend wieder rauskomme. Während er auf seine Frau einschlug, faßte ich ALLEN Mut zusammen und tippte dem gröhlenden Neandertaler auf die Schulter. Jährzornig, sah mich die Teufelsfratze an. Ich sagte dann ganz ruhig: "Entschuldigung, können WIR beide jetzt das Finanzielle klären? Ich gebe Ihnen 100 DM, bitte lassen sie mich das Frettchen mitnehmen. Er wird’s bei mir gut haben". Seine Gesichtszüge entspannten sich und während ich den 100 DM-Schein hastig aus der Tasche zog, sagte er: "geben sie das Geld meinen Kindern". Dann erzählte er mir, wo er das Tier her hatte (einige Tage zuvor in der Kneipe von einem Kumpel abgekauft) und dass der Kleine superlieb sei. So verrückt wie sich das anhören mag, aber das Tier bedeutete ihm wohl mehr als seine Frau, die ich nach seinem cholerischen Anfall nicht wieder gesehen hatte. Sie war wohl in die Küche geflüchtet . . .
Als ich dann ENDLICH diese Horrorwohnung verlassen hatte und draußen an der frischen Luft ankam, mußte ich erstmal tief durchatmen. Während eines jahrenlangen Engagements in der Frettchenhilfe erlebt man ja einiges, aber DAS was zuviel. Ich tröstete mich damit, dass ich den Kleinen da raus hatte. Alles andere war jetzt unwichtig.
Frau XY vom Tierschutz hatte ich gleich angerufen, als ich im Auto saß und ihr mitgeteilt dass die Aktion "Horrorfamily" erfolgreich beendet sei. Sie klatschte Beifall.
Wir haben den Kleinen „GANDALF“ getauft. Er hat nun ein prima Zuhause und natürlich auch eine kleine Frettchenfreundin.
Ach so ! Es sei auch noch erwähnt, dass Gandalf statt NAGERFUTTER nun auch artgerechte Nahrung bekommt. Die Frau erzählte mir nämlich (so nebenbei), dass das Tier so dünn sein, weil´s ja nix fressen würde, außer dass er sich immer die Wurstscheiben von Tisch klaue (man hatte ihn also doch ab und zu mal von seinem übergestüplten Spülkorb befreit). Ich fragte sie, was sie denn füttere und sie hielt mir eine Packung Körnerfutter hin . . . Nee, wenn ich heute daran denke, krieg ich jetzt noch ´ne Gänsehaut *schauder*
Natürlich untersagen es mir meine Prinzipien, Tiere für Geld "freizukaufen" Da ich nunmal gegenwärtig die Situation des Tieres vor Augen hatte und die Besitzer nicht einmal mit sich selbst und dem Leben klar kommen, konnte ich einfach nicht anders . . .
Was mich an dieser Geschichte jedoch anderweitig zum nachdenken anregt ist, dass im Sinne des Tierschutzes so ziemlich jede "Befreiung" eines TIERES aus mißlicher Lage lediglich eine Frage des Preises ist. Doch was ist mit Kindern (!!! ???) die in solchen Zuständen leben und aufwachsen "müssen" ??? SIE kann (so einfach) keiner von ihren unzumutbaren Lebensumständen "erlösen", bei denen Gewalttaten des Vaters offensichtlich allgegenwärtig sind.
geschrieben von Monika Floret am 24.05.2002
Abgabefrettchen, was für ein Erlebnis!
Heute fand ich ein Inserat in einer Zeitschrift, das lautete wie folgt: Frettchenpaar, gesund, handzahm, Innenkäfig und eventuell Gartenhauskäfig, Zubh. günstig!
Ich rief mal an um mich zu erkundigen.
Ein Mann meldete sich, er erzählte mir, er müsse die Tiere abgeben wegen Umzug, kein Platz. Die beiden seien Mutter und Sohn, beide unkastriert. Er halte nichts vom kastrieren, denn da ändern die total ihr Verhalten.
Er wollte für alles (Tiere, beide Käfige und Zubehör) € 350,- auf meine Frage, was denn nur die Tiere kosten, falls man das Zubehör nicht brauche, meinte er für beide Tiere möchte er € 150,- bis € 200,-- haben *schluck*
Ich sagte ihm, dass das ziemlich teuer sei, da es jetzt sehr viele Welpen gibt und diese noch dazu günstiger. Er meinte über den Preis könne man verhandeln und ich schlug ihm € 50,-- pro Tier vor. Er meinte, dass man darüber reden könne.
Zu viert fuhren wir los, eine Stunde von Wien entfernt. Wir hatten uns nichts aufregendes erhofft und das war gut so. Im Garten des Hause stand an die Mauer gelehnt ein kleiner Hasenkäfig 100x50x60, das war der angegebene "Innenkäfig". Im Garten stand eine Hundehütte von der Größe 120x100x100. An der Rückseite war ein Loch ausgeschnitten und daran ein Gitterkäfig festgemacht, der sozusagen als "Terrasse" dienen sollte. Dort machten die beiden ihre Häufchen in ein Eck, durchs Gitter, die Häufchen fielen dann in eine Tasse unter dem Gitter!
In der Hundehütte waren zwei aufgehängte, zerlumpte Stoffröhren, sowie ein Teil eines Katzenkratzbaumes und am Boden waren ein paar Pellets verstreut. Das war alles.
Die Tiere waren total lieb und sehr zahm. Zwei echt süße Iltisfrettchen, für die wir sicher ziemlich schnell ein schönes Zuhause gefunden hätten. Der Rüde war ziemlich stark in der Ranz, sein Alter wurde mir am Telefon mit 1 Jahr und das seiner Mutter mit 2 Jahren angegeben. Der Mann am Telefon erzählte mir auch, dass der Vater und die anderen Welpen voriges Jahr "entlaufen" seien.
Der Mann war nicht anwesend als wir dort waren, statt dessen nur seine hysterische Frau. Sie gab uns allerdings andere Auskünfte als ihr Mann. Laut ihr wurde die Fähe vor ihrem 1. Lebensjahr gedeckt und der Sohn sei schon 2 Jahre alt. Die anderen Welpen haben sie ins Tierheim gebracht, weil sie sie nicht losbekommen haben.
Geimpft sind sie nicht, kastriert sind sie nicht...gefüttert wurden sie mit Aldi(Hofer)-Billigkatzenfutter und das nicht jeden Tag, denn in der Natur finden sie auch nicht jeden Tag was zu fressen. (Das sie in der Natur nicht in einer Hundehütte hausen, schienen sie nicht zu wissen).
Auf meine Frage, warum sie Mutter und Sohn zusammenlassen, wo die Gefahr besteht, dass der Sohn seine Mutter deckt, meinte er, das sei nicht so tragisch, das ist nicht wie bei Menschen. Angeblich hat er sie bis jetzt noch nicht gedeckt.
Die Vulva der Fähe war geschwollen und sie hatte weißlich-gelblichen Ausfluß, am Bauch hatte sie kaum Fell und ihre Zitzen waren "angeschwollen"! (Möglicherweise ist sie bereits schwanger!)
Naja, ich sagte ob der Preis von € 50,-- passt pro Tier, da meinte sie, das sei zu billig, ihr Mann gibt sie sicher nicht so billig her. Nach einem Telefonat mit ihm, wurde er grob und meinte, wo gibts denn sowas, er verkauft seine Frettchen doch nicht unter € 110,-- das Stück.
Nach sinnloser Diskussion mußten wir leider ohne die Tiere gehen. Die beiden taten uns so schrecklich leid, aber wir konnten da wirklich nichts tun.
Es wäre dringend gewesen, die beiden kastrieren zu lassen, falls nicht schon Welpen unterwegs sind.
Er meint er findet Käufer für seine Tiere, ich kann mir das nicht vorstellen, wahrscheinlich werden sie im Tierheim landen, oder auch entlaufen.
Jetzt wird vielleicht manch einer sagen, wieso wir die € 100,- pro Tier nicht gezahlt haben.
Nun ja, das spricht leider nicht dafür, denn so bestätigt man solche Leute, die meinen, soviel für das Tier verlangen zu können, noch dazu unter diesen Umständen: unkastriert, ungeimpft, 1 Jahr und 2 Jahre alt.
Außerdem hätten wir die Kastrationskosten der beiden übernehmen müssen und wer würde soviel für ein Abgabefrettchen zahlen?
Es war schrecklich die beiden süßen Tiere dort so zurückzulassen und es nagt jetzt noch in mir. Wir hatten sogar nach einer Möglichkeit überlegt, die Tiere zu stehlen - Unsinn, das ist kaum möglich.
Ich möchte diese Geschichte loswerden, weil sie fürchterlich nagt in mir und ich aufzeigen möchte, was für arme Frettchen und was für verbohrte, engstirnige Frettchenbesitzer es gibt!
geschrieben von Petra Möbs am 19.05.2002