Unterbringung

Da wir leider kein zentrales Tierheim haben, sind unsere Abgabetiere bei den einzelnen Vereinsmitgliedern untergebracht.

Sie leben dort in ihrem eigenen Reich, wo sie auf der einen Seite "Familienanschluss" haben, auf der anderen aber von den eigenen Tieren getrennt sind. Dies ist nötig, um den Tieren einen immer wieder kehrenden Vergesellschaftungsstress zu ersparen. Natürlich müssen die Neuzugänge auch erst einmal in Quarantäne, räumlich getrennt von den anderen, gehalten werden, um die Ausbreitung von Krankheiten und Ohrmilben zu vermeiden.

So haben die Mitglieder ein extra Frettchenzimmer, in dem sich die Frettchen zwanglos austoben können, denn im Käfig saßen sie ja vorher meist lang genug. Platzmäßig bringt uns das oft an unsere Grenzen, da wir die Tiere, wie oben beschrieben, in mehreren Gruppen halten müssen.

Zudem ist es uns sehr wichtig, dass unsere Abgabetiere mit uns mehrmals täglich in engem Kontakt stehen. Dieser enge "Familienanschluss" hat einen ganz großen Vorteil: die Tiere werden menschenbezogen, fassen Vertrauen, und wir sind in der Lage, detaillierte Auskünfte bezüglich des Charakters der einzelnen Tiere zu geben.

Sehr oft kommen Frettchen zu uns, die einen ganz besonderen Platz brauchen. Und zwar dann wenn sie in einem schlechten Allgemeinzustand oder sehr krank sind und aufgepäppelt werden müssen. Oder aber auch nach schweren OPs, wo besonders auf die körperliche Verfassung geachtet werden muss und ggf. alle paar Stunden mittels Spritze Nahrung, Medikamente, etc. eingeflößt werden muss.

Diese Tiere bekommen dann immer einen warmen und besonders kuscheligen Platz. So kommt es nicht selten vor das wir unser eigenes Nachtlager kurzerhand direkt in das Zimmer des pflegebedürftigen Tieres verlegen, um kontinuierlich vor Ort zu sein.

Unsere Frettchenzimmer